2026.05 Plattensee

Ziel: Plattensee und ein kurzer Abstecher nach Judenburg und Farrach am Anfang
Zeit: 30.05.2026 bis 15.06.2026
Strecke: Graz – Judenburg – Farrach – Graz – Marburg – Lendava – Zamardi – Balatonfüzfö – Revfülöp – Körmend – Graz



Gefahrene Kilometer mit dem Wohnmobil: 784 km
Gefahrene Kilometer mit den E-Bikes:  305 km und 1271 Hm

Besuchte CP und SP:
Camping Mirabella 
Camping Napfeny


30.05.2026
Graz – Judenburg – Farrach
Gefahrene Kilometer mit dem Wohnmobil: 107 km



Gegen Mittag sind wir bei sehr heißem Wetter in Graz aufgebrochen. Der erste Stopp war Judenburg, weil ich meine Mutter noch besuchen wollte. Helga ist auf ihrem Lieblingskogel wandern gegangen, und am Nachmittag haben wir uns wieder getroffen. Beim großen Billa Plus haben wir noch ein wenig Obst und ein Frühstück für morgen besorgt, bevor wir weiter zum nahen zum Schloss Farrach gefahren sind. Dort haben wir uns am ruhigen Parkplatz hinter dem Schloss eingeparkt, und eine kleine Siesta gemacht. Der im Vorjahr eingebaute Lüfter über dem Bett hat gute Dienste geleistet und das Wohnmobil angenehm temperiert. Davor haben wir auch noch den Tank vom Ducato randvoll getankt, da in Ungarn der Diesel etwas teurer als in Österreich ist. Gegen 18:00 Uhr haben wir uns ein wenig frisch gemacht, und sind dann zur Schlosstaverne hinüberspaziert. Draußen auf der Terrasse waren bereits alle Tische besetzt, so mussten wir uns drinnen auf einen Tisch setzen. Aber das hatten wir sowieso vor gehabt, weil am Abend wird es immer noch kühl und es war ein Unwetter für 20:00 Uhr angesagt. Das Essen im 3 Hauben Lokal war wieder einmal ein Gedicht. Gegen 20:00 Uhr, gerade während wir unsere Hauptspeise genossen haben, ist das Unwetter losgegangen und alle sind herein gelaufen gekommen. Teilweise hatten die Leute auch ihre halbvollen Teller in der Hand. Genau deswegen, und weil wir ungestört essen wollten, haben drinnen sitzen wollen 🙂 . Für 15 bis 20 Minuten ist ein heftiges Unwetter mit Sturm und Starkregen über das Schloss gezogen, dann war der Spuk wieder gleich schnell weg wie er gekommen ist. Im nahen Knittelfeld hat es einige Schäden und Überschwemmungen gegeben, aber hier ist alles glimpflich abgegangen. Wir haben dann nach einer Pause noch unsere nicht weniger gute Nachspeise gegessen, bevor wir als letzte Gäste zu unserem Wohnmobil hinaus gegangen sind. Sensationell zu essen, und dann nur ein paar Meter gehen zu müssen bis „nach Hause“, hat schon etwas. Und dass man hier problemlos nach Anmeldung übernachten kann, wenn man in die Schloss Taverne geht, habe ich schon ein paar Mal geschrieben, und noch viel öfter praktiziert 🙂 . Die Nacht war ruhig und recht kühl, aber heizen mussten wir zumindest in der Nacht nicht.

 


31.05.2026
Farrach  – Graz – Marburg – Lendava – Zamardi (Camping Mirabella)
Gefahrene Kilometer mit dem Wohnmobil: 360 km

In der Früh haben wir zum Frühstück doch kurz die Heizung aktiviert, aber mit der Sonne wurde es bald warm. Nach dem Frühstück haben uns fertig gemacht, und sind Richtung Ungarn aufgebrochen. Wir sind über Graz, Spielfeld bis Marburg gefahren, wo wir Richtung Budapest abgebogen sind. Bis hier war sehr viel Verkehr und bei den vielen Baustellen auch manchmal ein wenig Stau, aber ab hier ist es ruhig geworden. Für Slowenien haben wir eine Jahresvignette, für Ungarn haben wir gestern noch schnell eine Monatsvignette gekauft. Bei Zamardi sind wir von der Autobahn abgebogen und Richtung Camping Miramare gefahren. Auf dem Platz waren wir im vorigen Jahr auch schon einmal ein paar Tage. Kurz vor dem Campingplatz hat sich das Tiremoni (Reifendruck Kontrollsystem) gemeldet, und aufgeregt zu pfeifen begonnen. Mir ist die ganze Fahrt schon aufgefallen dass der Druck in den Reifen etwas höher als gewohnt war, aber in Zamardi sind wir rechts hinten über die eingestellte obere Warnschwelle gekommen. Da es nur mehr 2 Kilometer waren und die langsam im Ortsgebiet, bin ich trotzdem weitergefahren. Das Einchecken ging sehr flott und wir konnten uns einen Platz aussuchen. Das letzte Mal hatten wir einen Platz in der ersten Reihe direkt am See, die waren aber alle besetzt da derzeit die Pfingstferien waren. Deswegen hatten wir uns von zuhause aus einen 130 m2 Platz reserviert. Die waren zwar weiter hinten, aber dafür nahe am Schwimmbad, Waschhaus, der Entsorgung und dem WC Chemie. Dh. kurze Wege 🙂 . Und im Laufe der Woche hat sich auch gezeigt, dass die Entscheidung unbewusst goldrichtig war. Es war ein paar Tage sehr windig, und der war vorne richtig heftig, und bei uns hinten nicht störend. Wir haben uns kurz eingerichtet, dann sind wir in das Campingplatzlokal gegangen. Hier findet man noch ein Zigeunerschnitzel auf der Speisekarte, bei uns ist der Name ja schon böse. Wir haben das beide bestellt und es war ausgezeichnet. Vielleicht ein wenig viel Knoblauch, aber das hat mich nicht gestört 🙂 . Der Campingplatz war voller als voriges Jahr im September, aber es sind derzeit auch Pfingstferien und es ist Wochenende. Die meisten Camper sind von Ungarn, Tschechien, Polen oder Ostdeutschland gekommen, Österreicher oder Westdeutsche waren nur sehr wenige am Platz. Es waren jetzt auch alle Lokale offen und es wurde viel mehr geputzt als im Vorjahr. Am Abend hat der Wind kräftig zugelegt und in der Nacht hat es einmal kurz getröpfelt. Auch wenn es tagsüber schön warm war, am Abend sobald die Sonne weg war, wurde es kühl und der Wind hat es noch zusätzlich ungemütlich gemacht. Die Nacht war von den Temperaturen her super zum Schlafen.

 


01.06.2026
Zamardi (Camping Mirabella)
Gefahrene Kilometer mit dem Wohnmobil: 0 km

Zamardi (Camping Mirabella) – Siofok – Zamardi (Camping Mirabella) – Zamardi – Zamardi (Camping Mirabella)
Gefahrene Kilometer mit dem E-Bike: 35,1 km und 81 Hm



Da ich mich erinnert habe, dass der Shop eher klein ist, und das Brot schnell weg ist, bin ich um 08:00 Uhr gleich nach dem Öffnen einkaufen gegangen. Der Shop ist noch immer klein, Brot gab es um 08:00 schon nicht mehr viel und das Brot schaut irgendwie immer so aus, als ob es schon ein paar Tage alt ist. Aber das war überall so, und die Konsistenz vom Brot hat sich, wenn man es ein oder zwei Tage aufbewahrt, auch nicht wirklich verändert. Ein wirklich resches und saftiges Weckerl gibt es hier scheinbar nicht, aber geschmacklich sind sie ok auch wenn sie irgendwie ein wenig labbrig wirken. Es war heute nicht sehr warm und der Himmel war bedeckt, aber wir sind trotzdem auf die gutbeschilderten Radwege Radfahren gegangen. Wir sind bis Siofok gefahren, wo wir uns ein Eis gekauft haben und ein paar Tropfen von einer dunklen Wolke ausgesessen haben. Am Rückweg wurde es uns fast ein wenig zu kühl mit den kurzen Hosen, so sind wir zuerst zum Wohnmobil gefahren, um uns mehr anzuziehen, bevor wir uns etwas zum Essen gesucht haben. Im Vorjahr haben wir in Zarmadi gegenüber vom Bahnhof ein Lokal beim Vorbeifahren gesehen, und dort wollten wir heute hingehen. Die Paprika Csarda ist ein ausgezeichnetes Lokal mit ungarischer Küche. Die Portionen sind groß, der Preis gut und schmecken tut es auch, was will man mehr 🙂 . Dort haben wir einen typischen ganzen Zander und eine Grillplatte für einen gegessen, und sind dann sehr gut gesättigt wieder heim gerollt. Inzwischen ist es wieder so heiß geworden, dass die lange Hose fast zu warm war. Wieder beim Stellplatz retour, sind wir noch gemütlich vorm Wohnmobil gesessen, bis es uns am Abend wieder zu kalt wurde. Dann sind wir reingegangen und haben noch ein wenig fern gesehen bevor wir uns zurück gezogen haben. Die tagsüber teilweise sehr lauten Züge, dürften in der Nacht langsamer fahren, den bis auf den noch lauten 22:39 Zug sind alle sehr viel leiser und fast nicht hörbar gewesen. Außerdem hat der kräftige Wind zusätzlich für ein lautes Rauschen gesorgt das sowieso fast alles überdeckt hat. Was aber schon aufgefallen ist, das hier die Vögel auch in der Nacht zwitschern. Zuhause in Graz wird es ruhig wenn es dunkel wird, und beim ersten Sonnenlicht geht es wieder los. Hier geht es die ganze Nacht rund 🙂 . Und bei Einbruch der Dämmerung hört man ein Summen über dem See, wie wenn eine Maschine hochfährt. Das sind die riesigen Zuckmücken Schwärme die aber nicht bis zu uns hinter gekommen sind und sowieso nicht stechen oder beißen können. 

 


02.06.2026
Zamardi (Camping Mirabella)
Gefahrene Kilometer mit dem Wohnmobil: 0 km

Zamardi (Camping Mirabella) – Balatonszemes – Zamardi (Camping Mirabella)
Gefahrene Kilometer mit dem E-Bike: 39,6 km und 36 Hm



Auch am nächsten Tag war das Programm ähnlich. Einkaufen, Frühstücken und dann mit dem Rad in die andere Richtung fahren. Aber heute war es schon in der Früh sehr warm und der Himmel tief blau. In Balaton Nelle haben wir auf einer Bank am See eine kurze Pause gemacht. Ein Kunde von Helga hat etwas von ihr gebraucht. Dort waren auch viele Enten und Graugänse, und auch ein Schwan ist uns besuchen gekommen. Wir haben hier umgedreht, und sind wieder die selbe Strecke zurück gefahren. Zum Essen sind wir wieder in die Paprika Csarda gefahren, da ich keine Lust zum Kochen oder Grillen hatte. Diesmal haben wir uns beide ein Paprika Huhn bestellt, und danach noch eine Topfenpalatschinke als Nachspeise. Auch das war wieder ausgezeichnet und viel zu viel 🙂 . Danach war das Programm wie gestern, nur dass am Abend der Wind sehr stark wurde und die Sturmwarnung am See schnell zu blinken begonnen hat (bedeutet Wind < 60 km/h und alle Boote und Schwimmer müssen ans Land). Wir hinten bei unserem Stellplatz haben den Wind der über den See kam zwar gespürt, aber lang nicht so kräftig wie die die vorne gestanden sind. In der Nacht haben wir trotzdem die Sat Schüssel eingefahren, denn dann steht das Wohnmobil bei Wind ruhiger und riskieren muss man auch nicht unbedingt was. Viele vor uns haben ihre Markisen ausgefahren lassen, aber dazu haben wir schon Zuviel gebrochene Standbeine und kaputte Markisen gesehen. Die Nacht war trotz dem Wind super angenehm. Dadurch dass es am Abend immer noch recht kühl wurde, und mit Hilfe vom Dachlüfter, war die Klima zum Schlafen ein Traum. 


03.06.2026
Zamardi (Camping Mirabella)
Gefahrene Kilometer mit dem Wohnmobil: 0 km

In der Früh war der Wind noch immer sehr kräftig, was uns aber nicht gestört hat weil wir sowieso einen faulen Tag einlegen wollten. Dh. nach dem Holen des Gebäcks für das Frühstück, hat es noch ein weiteres kleines Nickerchen gegeben 🙂 . Danach sind wir ansatzlos in die Siesta über geglitten und haben den Tag mit Lesen, Fernsehen und weiteren Nickerchen verbracht 🙂 . Auch solche Tage müssen einmal sein. Verpflegt haben wir uns aus dem Vorrat, ein selbst gemachter Oktopus Salat und danach eine kalte Platte mit ungarischer Salami, Käse, Paprika usw. Abends sind wir eine Runde über den inzwischen immer volleren Campingplatz gegangen, und dann auf zwei Fischsuppen im Campingplatz Restaurant eingekehrt. Irgendwann sind wir dann auch drauf gekommen, dass nicht nur Pfingstferien in Deutschland sind, sondern auch die Moto GP am Balaton Park Circuit in 30 Kilometer Entfernung. Das erklärt dann auch warum der Platz sich so gefüllt hatte. 

04.06.2026
Zamardi (Camping Mirabella)
Gefahrene Kilometer mit dem Wohnmobil: 0 km

Zamardi (Camping Mirabella) – Siofok – Balatonvilagos – Zamardi (Camping Mirabella)
Gefahrene Kilometer mit dem E-Bike: 56,9 km 49 Hm




Heute sind wir nach dem Frühstück wieder mit den Rädern los. Es war sehr warm, ein richtiger Sommertag 😊. Wir sind in Richtung Siofog gefahren und haben uns überlegt ev. mit der Fähre auf die andere Seite vom See überzusetzen. Zuerst haben wir die Anlegestelle nicht gefunden, und dann als wir sie gefunden haben wir gesehen, dass die nächste Fähre erst in 2 Stunden fahren würde. Das war uns zu lange zum Warten, deswegen haben wir beschlossen einfach auf dieser Seite weiterzufahren. Die Strecke ist aber irgendwie nicht sehr ansprechend. Man fährt zuerst lange den Ort entlang und dann zwischen Bahn und Häusern, ohne den See zu sehen. In Balatonvilagos haben wir umgedreht, und uns überlegt, dass wir irgendwo etwas essen gehen. Der erste Versuch war bei einem Campingplatz Restaurant, aber das hat von außen um einiges besser ausgesehen als von innen, und außerdem war es eine Buffett Küche mit Selbstbedienung. Ein Stück weiter Richtung Zamardi hatte Helga beim Herfahren ein nettes Lokal gesehen, und dort sind wir dann eingekehrt. Im Restaurant János Vendéglő haben wir ein Wels Gulasch und ein Rindsgulasch mit Topfennudeln, einem Kraut- und einem Gurkensalat gegessen. Beides war ausgezeichnet, auch wenn die Topfennudeln ein wenig eigenartig dazu waren. Das waren Bandnudeln mit Topfenstücken darüber, eine Kombination, die ich vorher noch nie gesehen habe, und schon gar nicht als Beilage zu einem Gulasch. Nach einem Espresso sind wir dann weitergefahren und kurz vor Zamardi noch auf ein Eis eingekehrt. Die beiden Eisbecher waren ausgezeichnet, nur waren sie so riesig, dass man sie nicht weggebracht hat. Zurück am Campingplatz haben wir die Markise rausgekurbelt und eine kurze Siesta gemacht. Die Hitze und die fast 50 Kilometer haben uns ziemlich müde gemacht. Einer der Ostdeutschen mit Wohnwagen vor uns, ist gekommen und hat uns um einen Routentipp in die Wachau gefragt. Er hat sich Sorgen gemacht, ob seine geplante Route gut zu fahren wäre. Er wollte durch das Helenental fahren, aber das ist eng und hat ein Fahrverbot für Wohnwagen, deswegen haben wir ihm das ausgeredet. Er hat uns auch erzählt, dass er am nächsten Tag schon ganz früh zur Moto GP fahren würde.

 


05.06.2026
Zamardi (Camping Mirabella)
Gefahrene Kilometer mit dem Wohnmobil: 0 km

Heute sind wir es ein wenig ruhiger angegangen. Es war wieder super warm und der Tag hat schon „gut“ angefangen. Ich war gerade fertig mit dem Herrichten des Frühstücks unter Markise, da ist ein anderer der Ostdeutschen vor uns, mit seinem unerzogenen dauernd kläffenden Minihund gekommen. Den hat er dann knapp zwei Meter neben dem gedeckten Frühstücktisch, an dem ich schon gesessen bin, sein Geschäft (groß) verrichten lassen wollen ☹. Auf meine Frage, ob das jetzt wirklich sein muss, hat mich als „typischen blöden Österreicher ohne Hund und Kinder“ bezeichnet, und seinen Hund weitergezogen. Irgendwie brauchen sich die Hundebesitzer nicht wundern, dass sie einen schlechten Ruf haben, wenn es immer wieder solche Aktionen mit absolutem Feingefühl gibt. Egal ob er die Wurst dann wegräumt oder nicht, direkt neben anderen Personen macht man so etwas nicht und schon gar nicht neben einem Tisch mit Essen. Das Ganze vor dem ersten Kaffee und auf den leeren Magen hat mich dazu animiert ihm auch ein paar „Freundlichkeiten“ als Antwort an den Kopf zu werfen 🙂  . Helga hat nur mehr meine Aussage mitbekommen, und ist aus dem Wohnmobil herausgeschossen und mich gefragt was da los ist 😊 . Ab dem Zeitpunkt hat uns der Ossi nicht mehr gegrüßt und schon ca. 20 Meter vor uns begonnen auf die andere Seite zu schauen um ja nicht herschauen zu müssen. Zum Herschauen und nicht Grüßen war er scheinbar zu feig 😊. Seine Frau und auch die anderen mit denen er dauern zusammen gesessen ist, haben aber weiter gegrüßt und auch getratscht mit uns. Später sind wir in den inzwischen angenehm temperierten See baden gegangen und ich habe wieder einmal ein wenig Formel 1 geschaut. Ich habe mich auch aufgerafft und alle Tiremoni Sensoren einmal vom Ventil genommen und neu aufgeschraubt, aber das hat nichts geholfen. Ich hätte vermutlich auch die Batterie kurz herausnehmen sollen, dann wäre das Thema sofort erledigt gewesen. So dachte ich, dass die Werkstatt ev. zu viel Luftdruck eingefüllt hat, oder der starke Temperaturanstieg gegen den Tag der Montage, ev. der Grund für den hohen Druck ist. Dh. beim Weiterfahren zu einer Tankstelle fahren und dort den Druck prüfen. Später haben wir uns eine kalte Jause gemacht und sind noch einmal in den See gegangen. Am Abend sind wir wieder eine Runde über den Platz gegangen, und dann bei der Bar eingekehrt. Dort haben wir uns zwei Spritz und eine Pizza geleistet, bevor wir uns dann später ins Wohnmobil zurück gezogen haben.

 


06.06.2026
Zamardi (Camping Mirabella)
Gefahrene Kilometer mit dem Wohnmobil: 0 km

Zamardi (Camping Mirabella) – Fähre – Balatonfüred – Csopak – Balatonfüred – Fähre – Zamardi (Camping Mirabella) – Hofer – Zamardi (Camping Mirabella)
Gefahrene Kilometer mit dem E-Bike: 42,8 km und 249 Hm




Am Vormittag sind wir mit den Rädern zur Fähre gefahren und haben uns 2 Tickets gekauft. Die Überfahrt nach Tihany ging flott, aber die Fähre war ziemlich voll. Auf der Nordseite am Radweg war viel mehr los, und das Stück bis Balatonfüred war spannend zu fahren. Der Radweg ist sehr eng, hat viele Kurven und es waren teils große Gruppen die den See umrunden unterwegs. Dazu kommt dass die Ungarn fast nur mit Bio Bikes unterwegs sind und zusätzlich noch einiges an Gepäck mitschleppen. Damit ist das Tempo auch vorgegeben weil überholen ist nicht so einfach. Durch Balatonfüred war wieder sehr viel los, aber danach wurde es wieder breiter und besser zu fahren. Kurz nach Balatonfüred sind wir wieder in der Kerekedi Csárda eingekehrt, und haben dort ausgezeichnet gegessen. Den 0,0% Kirsch Radler, den wir das letzte Mal dort getrunken haben, hat es nicht gegeben, aber die 0,0% Erdbeervariante war eigentlich noch besser (aber auch schräger) 🙂 . Nach dem Essen sind wir noch bis Csopak weitergefahren, bevor wir umgedreht haben. Am Rückweg zur Fähre sind uns wieder viele mit Nummern am Rad entgegen gekommen, scheinbar eine geführte Tour oder eine Veranstaltung. Dazu hat auch gepasst das es ein paar Labe Stationen gegeben hat, wo man Getränke und kleine Imbisse bekommen hat. Wir sind mit der Fähre wieder retour gefahren und haben beim Wohnmobil die Rücksäcke ausgeräumt und das ganze Leergut eingepackt. Dann ging es zum Hofer alles retourgeben und ein wenig Obst usw. einzukaufen. Am Nachmittag haben wir dann eine Siesta vorm Wohnmobil gemacht, und sind wieder baden gegangen. Dann haben wir das Wohnmobil ein wenig geputzt und alles für die Weiterfahrt morgen vorbereitet. Abends sind wir wieder in die Bar spaziert, auf einen Spritz und eine Pizza. Da wir uns nicht einigen konnten, wurde es eine Mischpizza 🙂 – halb Hawai halb Rucola und Schinken. Der Pizzakoch hier ist komplett schmerzbefreit, und erfüllt jeden Wunsch.

 


07.06.2026
Zamardi (Camping Mirabella) – Balatonfüzfö – Revfülöp (Camping Napfeny)
Gefahrene Kilometer mit dem Wohnmobil: 99 km


Nach dem Frühstück haben wir den Rest eingepackt, die Räder verladen und um 11:00 sind wir los. Der erste Weg war zur Tankstelle gegenüber vom Hofer. Alle vier Reifen hatten den perfekten Luftdruck von 5,5 Bar, dh, die Sensoren hatte eine Störung. Dann sind wir auf den Parkplatz vom Spar gefahren, und ich bin Einkaufen gegangen. Nachdem wir alles verstau hatten, sind wir zum Hofer gegenüber gefahren, wo Helga die restlichen leeren Dosen und Flaschen zurückgegeben hat und dann noch ein wenig mehr Obst einkaufen gegangen ist. Ich habe inzwischen die obere Warnschwelle der Sensoren um genau die Differenz von Tankstelle und Sensor nach oben verschoben, um kein lästiges Pfeifen zu haben, wenn die Reifen warm werden und der Druck steigt. Da der Druck im Reifen passt, ist das Thema nicht mehr so wichtig und ich kann mich in Ruhe zuhause darum kümmern. Wir sind auf die Nordseite nicht den kurzen Weg mit der Fähre gefahren, weil wegen der Moto GP und dem Wochenende schon gestern sehr viel los war. Die knapp 100 Kilometer waren gut zu fahren und die Befürchtung, dass es in der Umgebung der Moto GP Stau geben könnte, hat sich nicht bewahrheitet. Obwohl wir direkt am Balaton Park Circuit vorbeigefahren sind, war nichts los. Da war durch Balatonfüred schon um einiges mehr los. Bei Revfülöp sind wir abgebogen und zum Campingplatz gefahren. Wir durften trotz der Mittagspause einchecken und auf unseren Stellplatz fahren. Wir hatten auch hier wieder einen großen Platz genommen, und das am alten Platzteil, der nicht direkt vorm Badestrand war. Dh. wir mussten zwar ein paar Schritte zum Baden gehen, dafür sind wir nicht wie in einer Legebatterie dicht an dicht gestanden. Und die teuren ersten beiden Reihen sind sowieso super. Steht man in der zweiten Reihe und hat vor sich ein riesen Monster stehen, sieht man nur weiß und weniger See als wir. Außerdem war es dort randvoll und laut, und bei uns sehr locker. Wir haben uns nur schnell eingeparkt, das Wohnmobil mit den Keilen in die Waage gebracht und den Strom angesteckt, dann sind wir ins Restaurant etwas Essen gegangen. Helga hat Letscho mit Würstel, ich einen Schweinebraten mit Zwiebel und zwei Salate bestellt. Helgas Essen war wie erwartet, mein Schweinebraten war aber ein gebratenes Schweineschnitzel mit Unmengen frittierten Zwiebel darüber. Beides war gut aber das Lokal war in Summe einfacher als das am vorigen Campingplatz. Nach dem Essen haben wir uns am Platz eingerichtet. Die Sat Schüssel am Dach hat wider Erwarten genau durch eine Lücke in den Bäumen perfekten Empfang gehabt. Die Starlink habe ich ein paar Meter vom Wohnmobil entfernt auf den Wäscheständer montiert. Die Sicht nach oben war zwar nur in einem schmalen Bereich in der Mitte frei, und die App hat auf ihrer Störungskarte ganz viel rot angezeigt, aber die Geschwindigkeit war trotzdem zwischen 150 und 200 Mbit. Über den Tag verteilt hat es ein paar kurze Ausfälle im Bereich von ein paar Sekunden gegeben, aber sogar das Streamen hat problemlos funktioniert. Der laut Rezessionen kleine Shop ist sicher vier Mal so groß wie der am anderen Platz, und auch gut sortiert. Die Waschhäuser sind genauso alt wie am vorigen, aber super sauber. Es wird auch fast nach jeder Benutzung gleich nachgeputzt. Nicht umsonst hat der Platz of den Ruf der sauberste Campingplatz am Balaton zu sein.


08.06.2026
Revfülöp (Camping Napfeny)
Gefahrene Kilometer mit dem Wohnmobil: 0 km

Zamardi (Camping Mirabella) – Zamardi – Zamardi (Camping Mirabella)
 Gefahrene Kilometer mit dem E-Bike: 13,2 km und 46 Hm




Gegen Mittag sind wir los und haben im Ort ein Eis gegessen. Von dort sind wir weiter zum Coop zum Rückgabeautomaten, wo wir unser Leergut zurück geben wollten. Das war aber sehr mühsam weil einer der beiden Automaten immer auf Störung gegangen ist, und am anderen Sammer zwei große 100 Liter Säcke mit gesammelten Flaschen einlösen wollten. Und dann hatte ich noch einen Urlauber vor mir, der sich so dämlich angestellt hat, das jede Flasche wieder zurück gekommen ist. Der Automat hat ihm sogar auf englisch gesagt was er falsch macht, er hat es nur nicht lesen können und beratungsresistent war er auch noch. Dh. ich habe für meine paar Flaschen fast 20 Minuten gebraucht. Den Gutschein haben wir dann im Coop gleich eingelöst, und daneben beim Fleischer haben wir Hendl und Fleisch zum Grillen eingekauft. Beim Fleischer hat es sensationell nach geräucherten Paprikaspeck gerochen, dass ich gleich ein Stück mitnehmen musste 🙂 . Danach sind wir noch ein wenig baden gegangen.

 


09.06.2026
Revfülöp (Camping Napfeny)
Gefahrene Kilometer mit dem Wohnmobil: 0 km

Zamardi (Camping Mirabella)  – Szigliget – Zamardi (Camping Mirabella)
Gefahrene Kilometer mit dem E-Bike: 42,4 km und 347 Hm




Für heute hatten wir wieder eine weitere Radtour geplant. Die Radwege sind recht eng und man fährt anfangs immer neben der Eisenbahnline entlang. In Badacsonytomaj vor Kirche haben wir im Schatten eine Pause eingelegt, den heute war es wirklich heiß. Ab hier geht es stetig bergauf und bergab in die Hügel und man kommt bei sehr vielen Lokalen vorbei. Leider war fast alles geschlossen oder wenn offen nicht ansprechend. Kurz vor Szigliget haben wir umgedreht und sind zurück gefahren. Wir wollten irgendwo etwas essen gehen, sind aber gescheitert. weil wir nichts gefunden haben. Beim Wegweiser zum Folly Arboretum and Winery sind wir abgebogen, und 600 Meter eine enge Straße steil den Berg hinauf gefahren, weil wir dachten dass wir dort ev. etwas essen könnten. Uns ist auch inzwischen beiden das Wasser ausgegangen, da wir nicht mit so einer Hitze gerechnet hatten. Dort gibt es zwar ein Lokal, aber man muss Eintritt zahlen um hinein zu kommen. Es werden dort Weinverkostungen und Führungen in einem Arboretum mit Zedern und Zypressen angeboten, aber man hatte auch vom Parkplatz einen super Blick auf den Plattensee. Bis Zamardi haben wir noch ein oder zwei Lokale gesehen, aber auch die waren zu. So sind wir in unseren Ort gefahren, weil dort hatte ich ein Lokal aus dem Internet herausgesucht dass offen und gut sein sollte. Im Bisztró 71 haben wir dann ausgezeichnet gegessen. Wir haben beide den Burger mit Entenleber, dh. normales Patty und zusätzlich ein riesen Stück super saftig gebratenes Stück Entenleber dazu, mit Steakfries und einem Salat gegessen. Die Preis ist hier ein wenig höher, aber die Portionen sind riesig und es war sicher das beste Lokal in dem Urlaub. 


10.06.2026
Revfülöp (Camping Napfeny)
Gefahrene Kilometer mit dem Wohnmobil: 0 km

Zamardi (Camping Mirabella) – Zamardi – Zamardi (Camping Mirabella)
Gefahrene Kilometer mit dem E-Bike: 4,4 km und 13 Hm





Für heute war das Wetter schlecht angesagt, die auch in Österreich domminierende Schafskälte sollte uns hier  auch ein wenig streifen. Es war am Vormittag eigentlich gar nicht so schlecht und vor allem trocken trotz anderslautender Vorhersage. Es hat ein wenig gedauert bis ich Helga nach der gestrigen Tour überzeugen konnte wieder aufs Rad zu steigen 😉 . Wir sind dann Mittag los und schon  nach ca. einem Kilometer hat es zu nieseln begonnen, dh. wir haben zu lange herum gesandelt. Dann haben wir das als Zeichen gesehen und umgedreht, das als Zeichen gesehen, und uns zu einer Siesta zurück gezogen 🙂 . Später ist die Sonne wieder gekommen, und dann sind wir ein Eis essen gefahren, die Flaschen rückgeben und Grillzeugs kaufen gegangen. Um 23:00 Uhr, als wir schon beide im Bett waren und fast geschlafen haben, ist ein Unwetter losgegangen wir ich es im Wohnmobil noch nicht erlebt habe – Sturm, fast golfballgroße Hagelkörner und Regen. Ich bin aus dem Bett und habe mir das mit einem mulmigen Gefühl durch dasTürfenster angesehen. Es hat im Wohnmobil nur mehr gekracht und ich bin von den Dachluken weggegangen da ich mir nicht sicher war wann so ein Ei durchkommt. Die Schweizer schräg vor uns haben noch irgendwie ihre Markise gerettet, aber sonst war niemand zu sehen. Nach 15 Minuten war der Spuk wieder vorbei, und es war ganz ruhig danach. Nicht einmal die Vögel, die sonst immer Tag und Nacht gezwitschert haben, haben einen Pips von sich gegeben. Die Starlink hatte es ohne irgendetwas überlebt und die meiste Zeit sogar trotzdem Internet gehabt und die Dachluken und Fenster sind alle heil geblieben.   Und unsere E-Bikes stehen immer unter einer Plane, dh. denen ist sicher auch nichts passiert. Den Rest wollte ich mir erst morgen bei Licht ansehen, jetzt war endlich schlafen angesagt.


11.06.2026
Revfülöp (Camping Napfeny)
Gefahrene Kilometer mit dem Wohnmobil: 0 km

Der erste Weg in der Früh vor dem Brot holen war eine Runde um das Wohnmobil. Wir hatten keine sichtbare Dellen, und alles war heil 🙂 . Den Nachbarn hat es leider schlimmer erwischt, die Motorhaube vom Auto hatte einige Dellen, und das Wohnwagen Dach auch. Ich glaube deswegen haben sie dann auch schon zusammengepackt und sind einen Tag früher als geplant gefahren. Irgendwie hatte ich heute trotzdem nicht gut geschlafen. So richtig Lust auf große Sprünge hatte wir nicht, aber am frühen Nachmittag haben wir uns aufgerafft und sind zufuss in den Ort spaziert. Dort haben wir wieder einmal unser Leergut zurück gegeben, und sind dann noch ein einmal ins Bistro 71 essen gegangen. Helga hat wieder ihren Burger gegessen, und ich diesmal das Schweinefilet mit Bandnudeln und Pilzen. Es war beides wieder ausgezeichnet, und der Chef oder Chefkellner hat uns erzählt dass er Graz kennt weil seine Tochter in Graz in einem Hotel arbeitet. Dann sind wir noch einkaufen gegangen, und ich habe einen echten kleinen Gulaschkessel um umgerechnet 12 € gefunden. Den wollten wir dann gleich einweihen, deswegen haben wir noch Zwiebel, Paprika usw. im Coop geholt. Beim Fleischer haben wir dann noch ein schönes Stück Rinderwade und Paprikapulver gekauft, plus eine ungarische Anleitung wie wir es machen sollen. Es war nicht viel anders als ich es von uns kenne, aber warum nicht probieren wenn man schon im Land des Gulasch ist. Wobei das Gulasch in Ungarn eher unsere Gulaschsuppe ist, und das was wir bei uns als Gulasch bezeichnen hier in Ungarn ein Pörkölt ist. Zurück beim Wohnmobil habe ich den Kessel zweckentfremdet, dh. auf den Gasherd im Wohnmobil gestellt, statt auf dem Dreibein über einem Feuer zu hängen. Ich denke dem Gulasch wird es egal woher die Hitze kommt, ev. fehlen ein paar Raucharomen, aber das wars dann schon. Am Abend war wieder Fußball angesagt 🙂 .


12.06.2026
Revfülöp (Camping Napfeny)
Gefahrene Kilometer mit dem Wohnmobil: 0 km

Revfülöp (Camping Napfeny) – Örvenyes – Revfülöp (Camping Napfeny) 
Gefahrene Kilometer mit dem E-Bike: 44,8 km und 415 Hm



In der Früh haben ich noch schnell einen Gurkensalat für das Essen nach dem Radfahren gemacht. Uns hat der ungarische Gurkensalat immer sehr gut geschmeckt, deswegen haben wir uns ein Rezept gesucht und das selbst gemacht. Gurken schälen und fein schneiden oder hobeln, kräftig einsalzen und eine halbe Stunde stehen lassen. Dann das Wasser abgießen, den Salat mit Essig, Salz und viel Zucker abmachen, nicht scharfes Paprika Pulver drüber und ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Man kann auch Karottenstreifen oder die typischen gelben Spitzpaprika dazu geben, dann ist es ein gemischter Salat – welch Unterschied zu unserem gemischten Salat 🙂 . Durch das Salz und den Wasserentzug wird der Salat super knackig. Danach haben wir gefrühstückt und sind Richtung Balatonfüred gefahren. Wir wollten bis kurz vor der Halbinsel von Tihany fahren und dann umdrehen. Es war wieder sehr heiß und wir hatten auch die ganze Zeit einen richtig heißen Wind. Der Radweg fährt meistens ein wenig vom See entfernt und man macht einige Höhenmeter weil es öfters die Hügel hinauf geht. Die Ungarn mit ihren Bio Bikes und oft auch Gepäck,  haben wo möglich auf der großen Straße am Gehsteig abgekürzt, um sich die Steigungen zu ersparen. Ich kann es verstehen, aber dank guter Kondition, und  Akku und Motor 😉 , mussten wir das nicht machen. Die Landschaft ist sehr schön und wir sind auch bei dem Haditechnikai Park vorbei gekommen. Das ist Freiluftmuseum von historische und moderne Militärexponate der ungarischen Streitkräfte. Von außen sieht man ein paar Hubschrauber und Fahrzeuge, zum hineingehen war es uns aber zu warm. Und außerdem habe ich später gelesen dass der Park für Individualtouristen und die allgemeine Öffentlichkeit regulär nicht mehr frei zugänglich ist. Am Rückweg haben wir an einem kleinen Imbiss ein sensationelles Langos und zwei Limos konsumiert. Da wir uns das Langos geteilt haben, haben wir die Kanne mit dem Knoblauch zum selbst auftragen bekommen – Helge fast nichts – ich kräftig 🙂 . Wieder beim Wohnmobil retour haben wir begonnen das Gulasch langsam  aufzuwärmen und noch Mehl Nockerl zu machen. Es war ausgezeichnet, sicher das beste Gulasch was ich jemals gemacht habe. Am Abend haben wir dann laute Musik vom Restaurant gehört, und sind natürlich schauen gegangen was da los ist. Für den holländischen Campingclub hat es eine Folklore Aufführung gegeben, die wir uns bei einem Spritz natürlich auch angesehen haben 🙂 . Wobei ich mir mit ungarischer Volksmusik und Folklore ein wenig schwer getan habe, das ist nicht so ganz meins. 

 

13.06.2026
Revfülöp (Camping Napfeny)
Gefahrene Kilometer mit dem Wohnmobil: 0 km

Scheinbar hatte ich mich gestern ein wenig verkühlt oder zuwenig getrunken, denn ich bin schon mit Kopfweh aufgewacht und es wurde auch bis Mittag nicht viel besser. Dann ging es schön langsam und sind wieder einmal zum Fleischer einkaufen gefahren. Am Nachmittag haben  den Griller angeworfen und uns was zu essen gemacht. Helga ist baden gegangen, ich habe F1 geschaut und Abends sind wir bald schlafen gegangen. Nichts tun ist viel anstrengender als etwas zu machen 🙂

 

14.06.2026
Revfülöp (Camping Napfeny)
Gefahrene Kilometer mit dem Wohnmobil: 0 km

Revfülöp (Camping Napfeny) – Badacsonytomaj – Revfülöp (Camping Napfeny)
Gefahrene Kilometer mit dem E-Bike: 25,7 km und 92 Hm



Nach dem Frühstück haben wir uns auf die Räder geschwungen, und sind bis Badacsonytomaj gefahren. Dort haben wir uns im Schatten auf eine Bank vor die Kirche gesetzt, und zwei Eis vom nahen Coop verspeist. Dann sind wir dieselbe Strecke wieder retour gefahren. Da heute Sonntag war, war sehr viel los am Radweg. Wir haben noch überlegt, ob wir uns selbst etwas zu essen machen, aber irgendwie hat uns die Lust verlassen und wir sind gleich nach dem Heimkommen im Camping Restaurant eingekehrt. Zwei Mal Hechtfilet paniert mit Pommes und Salat ist es geworden, und es war wirklich gut. Am Rückweg zum Wohnmobil ist dann noch ein Baumkuchen mit Nutella vom Standl mitgefahren 🙂 . Dann hat es eine kleine Siesta gegeben, und ich habe mir das F1 Rennen angeschaut. Danach haben wir begonnen das Wohnmobil ein wenig zu putzen und die ersten Dinge zu verstauen. Für morgen war das Wetter nicht ganz lupenrein angesagt, und im Regen alles zu verstauen macht wenig Spaß. Und so innovativ dass man vielleicht erst um 14:00 Uhr vom inzwischen halbleeren Campingplatz abfahren kann, sind sie hier noch nicht. Ich hätte ja sogar ein wenig für den late checkout bezahlt, wenn es möglich gewesen wäre. Am Abend sind wir wieder ins Restaurant vor gegangen, um das Deutsche Länderspiel im public viewing anzusehen. Dazu haben wir uns eine noch eine Gulaschsuppe und eine Kartoffelsuppe gegönnt. Die Nächte sind inzwischen auch schon warm geworden, dh. der Dachlüfter über dem Bett ist jetzt schon die ganze Nacht aktiviert

15.06.2026
Revfülöp (Camping Napfeny) – Körmend – Graz
Gefahrene Kilometer mit dem Wohnmobil: 218 km




Da am Vormittag durchwachsenes Wetter angesagt war, habe ich nach dem Brotkaufen sofort begonnen die Räder zu verladen, die Teppiche, den Tisch, die Sessel und den Wäscheständer zu verstauen. Es ist sich fast ausgegangen, aber dann hat es zu nieseln begonnen. Aber unter der Markise ist sich auch der Rest trocken ausgegangen. Danach haben wir gemütlich gefrühstückt und uns bis Mittag zur Abfahrt bereit gemacht. Ab ca. 11:00 Uhr ist es wieder wunderschön warm und sonnig geworden. Beim Schranken mussten wir die Rechnung herzeigen, hier sind sie wirklich genau. Dann sind wir zuerst dem See entlang und dann übers Land bis Körmend gefahren. Dazwischen haben wir bei einem Lidl einen Stopp eingelegt, und unsere ganzen lehren Flaschen und Dosen zurück gegeben. Bei einer großen OMV bei Körmend haben wir am Parkplatz einen Stopp eingelegt, und ein Weckerl gemacht. Helga ist dann noch in den angeschlossen Spar gegangen, ein Eis holen. Von hier sind wir dann die neue S7 gefahren, bis wir zur A2 gekommen sind. Ab hier war wieder sehr viel los bis Graz. Die S7 ist zwar gut zu fahren, aber irgendwie fad. Man sieht die ganze Zeit nur Lärmschutzwände und keine Landschaft. Zuhause ist schon der Kater gesessen, irgendwie weiß der das immer ganz genau wann wir wieder kommen 🙂 .