2023.04 Klosterneuburg

Ziel: Klosterneuburg
Zeit: 20.04.2023 bis 23.04.2023
Strecke: Graz – Wien – Klosterneuburg – Wien – Graz
Gefahrene Kilometer: 424 km
Gefahrene Kilometer mit dem Rad: 88 km

Besuchter CP:
Donaupark Camping Klosterneuburg
http://www.campingklosterneuburg.at/


20.04.2023
Graz – Wien- Klosterneuburg
Gefahrene Kilometer: 211 km

Am Donnerstag nach der Arbeit haben wir noch schnell die Räder verladen, und dann gings es los Richtung Wien. Helga hatte am Freitag eine Schulung in Wien, und da die Freitagmorgen relativ früh begonnen hat, hätte die Anreise per Zug sehr früh passieren müssen. Deswegen sind wir schon Donnerstag mit dem Wohnmobil ausgerückt, und haben uns auf den Donaupark Camping Klosterneuburg gestellt. Bis Wien war die Anreise recht entspannt, die Süd Ost Tangente war wie immer verstopft und der Stau hat uns 20 Minuten gekostet. In Klosterneuburg am Campingplatz war die Rezeption nicht mehr besetzt als wir gegen 19:30 angekommen haben. Im Waschhaus haben wir aber einen Zettel mit den freien Stellplätzen gefunden, und uns einen schönen Platz nahe dem zweiten Waschhaus gesucht. Der Platz war zwar nicht voll, aber trotzdem gut besucht. Es gibt zwei Waschhäuser, eines beheizt mit Chip für den Eintritt, und eines das nicht beheizt ist und frei zugänglich ist. Da wir erst nach Rezeptionsschluss gekommen waren, mussten wir das unbeheizte bis morgen bis zum Einchecken nutzen. Das war aber kein Problem, es war auch dort warm genug. Nach einem kurzen Einrichten und Abladen der Räder, weil der Platz zu kurz war, sind wir in den Ort spaziert um uns ein Lokal zum Essen zu suchen. Beim Manda Asia Restaurant gleich gegenüber vom Bahnhof, sind wir fündig geworden. Das Essen war günstig, reichhaltig und gut, und das Bier kalt 😊 . Zurück am Campingplatz haben wir uns einen ruhigen Abend vorm Fernseher gemacht, bevor wir bald schlafen gegangen sind.


21.04.2023
Klosterneuburg
Gefahrene Kilometer: 0 km

Am Freitag nach dem Frühstück ist Helga mit dem Zug nach Wien gefahren, und dann weiter mit der U-Bahn zu ihrem Seminar. Ich bin einchecken gegangen und dann auch zu arbeiten begonnen. Da wir im Wohnmobil einen eigenen Router eingebaut haben, und den Fernseher als zweiten Monitor für das Notebook nutzen, haben wir im Wohnmobil einen vollwertigen Arbeitsplatz. Gegen 16:00 Uhr habe ich auch Schluss gemacht und bin mit dem Zug nach Wien gefahren. Das Wetter war ein Traum, es war sonnig und richtig warm. Am Schwedenplatz haben wir uns getroffen und sind zum Eissalon am Schwedenplatz ein Eis essen gegangen. Danach sind wir noch über den Donaukanal spaziert und haben uns direkt am Donaukanal beim Restaurant Die Blumenwiese zwei „sauteure“ Aperol Spritz geleistet. Aber wenigsten gut waren sie, die Sonne war auch angenehm und hier am Fluss ist fast ein wenig Urlaubs Feeling aufgekommen. Später sind wir dann mit U-Bahn und Zug wieder retour gefahren. Irgendwie wollten wir noch nicht ins Wohnmobil gehe, deswegen sind wir in die Oberstadt von Klosterneuburg spaziert und haben beim Stiftrestaurant Leopold noch bei den letzten Sonnenstrahlen ein Achterl Wein getrunken. Am Weg dorthin haben wir die wunderbar blühenden und wohlriechenden Bäume bewundert. Den Abend haben wir wieder vor dem Fernseher im Wohnmobil verbracht.

 


22.04.2023
Klosterneuburg
Gefahrene Kilometer: 0 km

Camping Klosterneuburg – Greifenstein – Tulln – Korneuburg – Klosterneuburg – Klosterneuburg Oberstadt – Donaupark Camping Klosterneuburg
Gefahrene Kilometer mit dem Rad: 61 km

Nach dem Aufstehen haben wir gleich die E-Bikes angesteckt, da die Akkus fast leer waren. Dann haben wir gemütlich gefrühstückt. Gegen Mittag haben wir uns dann fertig gemacht und sind mit angenehmem Rückenwind den Donauradweg entlang Richtung Tulln gefahren. Dier Radweg ist sehr schön, aber es ist aufgefallen das viel weniger Schiffe unterwegs waren als die Jahre davor. Eigentlich sind fast keine Frachtschiffe mehr auf der Donau, geschuldet dem etwas niedrigeren Wasserstand, nur Kreuzfahrtschiffe sind viele unterwegs. In Tulln haben wir einen kleinen Abstecher gemacht, und uns den Campingplatz angesehen. Dann sind wir ins Zentrum reingefahren, und haben uns ein Caffè gesucht, wo wir uns ein Eis gegönnt haben. Nach dem sind wir noch zum Bipa gefahren, um eine Salbe gegen Insektenstiche zu kaufen. Mich hatte am Weg hierher eine Wespe gestochen, und das hat doch ziemlich gejuckt. Dann sind wir über die Donau gefahren, und auf der anderen Donauseite wieder retour. Der Wind hat ziemlich aufgefrischt und es war trotz Motor anstrengend zu fahren. In Korneuburg sind wir auf die Suche nach einem Lokal gegangen, da sich inzwischen der Hunger gemeldet hat. Bei der Michlfarm, einem dalmatinischen Restaurant mit schönem Gastgarten sind wir fündig geworden. Das Wiener mit Pommes und die gefüllten Pljeskavica waren ausgezeichnet. Gut gesättigt sind wir dann zurück zur Donaufähre gefahren und haben nach Klosterneuburg übersetzt. Irgendwie hatten wir noch Lust auf einen Heurigenbesuch, deswegen sind wir wieder in die Oberstadt raufgefahren. Wir sind ja heute noch fast nichts gefahren 😊 , da geht schon noch ein Berg. Der erste den wir gefunden haben, ohne Gastgarten und ziemlich voll. Den zweiten haben wir zuerst nicht gefunden, da sind wir falsch gefahren und einmal den Berg wieder runtergefahren. Wieder oben haben wir ihn dann doch gefunden, aber es gab keinen Platz. Dann haben wir es aufgegeben und sind wieder zum Stiftrestaurant Leopold gefahren. Dort haben wir uns noch ein Achterl geleistet, sind aber beim Versuch eine Flasche zu kaufen, um vorm Wohnmobil auch noch ein Glas trinken zu können, gescheitert. Der Shop hatte schon zu, und im Stiftrestaurant hätten sie nur um den „günstigen“ Restaurantpreis verkauft. Zurück am Campingplatz sind wir aber im Campingplatz Shop fündig geworden 😊

23.04.2023
Klosterneuburg – Wien – Graz
Gefahrene Kilometer: 211 km

Camping Klosterneuburg – Wien Donauinsel – Donaupark Camping Klosterneuburg
Gefahrene Kilometer mit dem Rad: 27 km

Nach dem Frühstück bin ich zahlen gegangen, und wir durften, da unser Platz nicht reserviert war und auch noch genug andere frei, gegen Bezahlung einer kleinen Parkgebühr stehen bleiben bis am Nachmittag. Dh. wieder rauf auf die Drahtesel und diesmal in die andere Richtung fahren. Wir sind bis zur Nordbrücke gefahren, und haben dort auf die Donauinsel gewechselt. Auf der Donauinsel sind wir bei einer wunderschön gelb leuchtenden Wiese voll mit blühenden Löwenzahn vorbeigekommen. Bei der Reichsbrücke sind wir wieder zurück auf das Donauufer gefahren. Zuerst haben wir und zwei Rennradfahrerinnen die falsche Auffahrt erwischt, und sind plötzlich mitten auf der leeren Reichsbrücke auf der Straße gestanden. Die Brücke war wegen dem Marathon gesperrt, und zu der Zeit waren noch keine Läufer dort. Hat irgendwie auch spannend ausgesehen, einmal so fast alleine dort zu stehen, wo sonst Autokolonnen unterwegs sind. Dann sind wir wieder runter und haben die richtige Auffahrt genommen, um auf den Radweg zu kommen. Vorbei an Nußdorf sind wir wieder der Donau entlang bis  zum Restaurant Flamingo Marina gefahren. Das ist ein türkisches Grillrestaurant, wo wir auch wieder ausgezeichnet und durchaus leistbar gegessen haben. Sowohl meine Kalbsripperl, als auch Helgas Lamm Kottelets waren super. Gut gesättigt sind wir dann wieder retour zum Campingplatz gefahren und haben dort ein wenig das Wohnmobil geputzt, die Räder verladen und uns noch ein wenig frisch gemacht. Dann sind wir los und wieder mit Stau aus Wien rausgefahren. Durch den Marathon waren einige Abfahrten gesperrt aber nach Wien war der Spuk bald vorbei. Wir hatten zwar dichten Verkehr, sind aber gut weitergekommen. Vor Graz sind dann dunkle Wolken aufgetaucht, und wir haben ein wenig Gas gegeben, um trocken heimzukommen und abladen zu können. Es hat auch kurz nach Einparken zuhause und Verstauen der Räder zu schütten begonnen, aber das haben wir uns schon trocken von drinnen angesehen 😊