2020.07 Gösselsdorfersee

Ziel: Gösselsdorfer See

Zeit: Freitag 31.07.2020 bis Sonntag 02.08.2020

Strecke: Graz – Gösselsdorfer See – Graz

Gefahrene Kilometer: 250 km

Besuchter CP:
Sonnencamp Gösselsdorfer See

31.07.2020
Graz – Wolfsberg – Bleiburg – Gablern – Eberndorf – Gösselsdorf
Gefahrene Kilometer: 124 km

Am Freitag nach dem Arbeiten sind wir bei guten 30 bis 35 Grad in Graz aufgebrochen. Da wir nur ein kurzes Wochenende hatten, ist es ein schon gut bekannter Platz in Kärnten geworden. Es hat uns zwar wirklich auch gelockt zu Freunden nach Caorle nachzukommen, aber die Vernunft hat dann doch gesiegt. Wir sind erst gegen 16:30 am Freitag weggekommen und ich musste am Sonntag am späten Nachmittag wieder in Graz sein. Somit wäre das ganze ein wenig stressig geworden und bis auf Samstag wären wir nur im Auto gesessen. So wurde es der Gosselsdorfer See und ein super aber doch spannendes Wochenende mit manchen Premieren 🙂 Bei der Hinfahrt sind wir schon in Griffen abgebogen, weil die Draubrücke bei Völkermarkt gesperrt war. Das Navi hat und fast bis Bleiburg, und dann über schmale Straßen durch kleine Dörfer, aber landschaftlich top 😉 , zum Campingplatz geführt. Dort wurden wir sehr freundlich begrüßt und bekamen sogar einen Platz fast ganz am See vorne. Was wir aber nicht wussten, durch die Regenfälle der letzten Tage war der Platz auf einer Seite ziemlich weich. Und so kam es wie es kommen musste, wir blieben hängen. Ich bin nur rein gefahren, stehen geblieben und wollte auf die Keile fahren. Keine Change mit dem hecklastigen Ducato dort noch wegzukommen, obwohl wir grobere Ganzjahresreifen drauf haben und auch mit der Anfahrhilfe probiert hatten. Der Versuch von Gerfried, dem Betreiber, uns mit dem Quad raus zu ziehen scheiterte. Der Landrover hatte keine Probleme. Gut das wir immer unseren Abschlepp Haken mitführen. Wir haben uns dann umgedreht und auf die andere Seite des Stellplatzes hingestellt wo der Boden fester war.  Der Beginn war schon einmal lustig (ernst gemeint) und wir haben gleich alle in unserer Umgebung kennen gelernt. Wobei man sagen muss, es wollten wirklich sehr viele helfen. Nach dem sind wir ins Lokal essen gegangen. Kein Vergleich zum Vorjahr, des Essen ist einfache Hausmannskost, etwas südlich angehaucht, aber wirklich gut. Auch wenn ein zweiter Kellner nicht schaden würde weil der ist ein wenig geschwommen.  Nach dem Essen haben wir noch einen Spaziergang zum Teich gemacht und den Abend haben wir gemütlich vorm Wohnmobil verbracht

 

01.08.2020
Sonnencamp Gösselsdorfer See – Eberndorf  Kühnsdorf – Edling – Völkermarkt Süd – Wolfsberg – Graz
Gefahrene Kilometer:
126 km

Nach dem gemütlichen Frühstück wollten wir Radfahren gehen. Es war uns aber irgendwie viel zu heiß und so wurde es ein fauler Tag mit baden, grillen, und relaxen. Am Abend als es kühler wurde sind wir noch lange vorm Wohnmobil gesessen und haben die schöne Vollmondnacht genossen. Weggeräumt haben wir noch nichts, da die angekündigten Gewitter und Regenfälle erst gegen Sonntag Nachmittag kommen sollten. Gegen 02:00 Uhr bin ich munter geworden weil es geblitzt hatte als ob eine ganze Kolonne zu flott durch Radar fährt. Ich bin schnell raus und hab die Wäsche und Handtücher vom Wäscheständer hinten geholt, und Griller und Räder zusammengestellt dass sie nicht umfallen falls auch noch Wind kommen würde. Kaum war ich im Wohnmobil ist die Sintflut losgegangen. Es hat geregnet als ob die Feuerwehr einen mit dem Schlauch abspritzt. Kurz darauf ist der Landstrom ausgefallen, kein Wunder bei der teilweise kreativen Verlegung und den nicht Outdoor geeigneten Kabel mancher Nachbarn. Bei einem weiteren Blick aus dem Fenster hab ich dann unsere Crocs gemütlich Richtung Teich vorbei schwimmen gesehen. Dh. nochmals raus und die auch reinholen.

01.08.2020
Sonnencamp Gösselsdorfer See
Gefahrene Kilometer:
0 km

Das Wetter hat bis in die frühen Morgenstunden gedauert. Bei einem Kontrollblick um 06:00 Uhr aus dem Fenster hab ich gesehen das wir auf unserem Comfort Platz ein Upgrade zu einem Luxusplatz bekommen haben. Wir hatten jetzt einen direkten Teichzugang  bzw. unseren privaten Teich am Stellplatz 🙂 Da es noch leicht geregnet hat, haben wir uns uns umgedreht und weiter geschlafen. Gegen 08:00 Uhr bin ich dann aufgestanden und da hatten wir schon wieder Strom. Gute Kabel und die vernünftig verlegt (Kupplung liegt trocken am Reifen im Radkasten), zahlen sich halt doch aus. Die Kupplung von den gestückelten Kabel vom Nachbarn ist ca. 20 cm tief im Wasser gelegen, war aber nicht mehr eingesteckt am Sicherungskasten. Ich bin dann Gepäck kaufen gegangen und wir haben im Wohnmobil gefrühstückt. In einer Regenpause haben wir alles verstaut und die Räder verladen, und hatten Besuch von 3 Enten die direkt vor uns vorbei geschwommen kamen. Das Wasser ist auch schon wieder langsam aber doch zurück gegangen. Gut das wir auf der anderen Seite des Stellplatzes gestanden haben, sonst wären wir 25 cm tief im Wasser gestanden, so nur ein paar Zentimeter und das nur ganz kurz. Ein anderer Camper Kollege der sich festgefahren hatte ist gekommen und hat sich unseren Abschlepp Haken ausgeborgt. Gerfried hat auch ihn ohne Probleme raus ziehen können. In Summe war es aber überhaupt nicht tragisch, irgendwie sogar lustig, und eine neue Erfahrung die alle rundherum mit guter Laune sportlich bewältigt haben. Und man hat gesehen, wenn es darauf ankommt, gibt es auch noch eine Hilfsbereitschaft unter den Campern. Da am Nachmittag wieder schwere Wetter angesagt waren, sind wir gegen Mittag abgereist. Eigentlich wollten wir zwar bis am Abend bleiben, aber wenn das Wetter nicht will 😉 Die Heimfahrt haben wir über Eberndorf und Kühnsdorf gemacht, und von dort weiter nach Edling und bei der Staumauer über dann die Drau. Diese Strecke ist breiter und sicher einfacher zu fahren, aber spannender war die andere Strecke die das Navi gewählt hat. Auf der A2 war viel Verkehr und immer wieder ein paar Tropfen, aber in Graz war das Wetter eigentlich recht gut.