2019.12 Zell am See

Ziel: Sportcamp Woferlgut in Bruck an der Glocknerstraße (nahe Zell am See)

Zeit: 20.12.2019 bis 29.12.2019

Strecke: Graz – St. Michael – Liezen – Bischofshofen – Bruck an der Glocknerstraße – Bischofshofen – Liezen – St. Michael – Graz

Gefahrene Kilometer: 558 km

Besuchter Campingplatz:
Sportcamp Woferlgut

20.12.2019
Graz – St. Michael – Liezen – Bischofshofen – Sportcamp Woferlgut (Bruck an der Glocknerstraße)
Gefahrene Kilometer: 289 km

Gleich wie im Vorjahr haben wir uns heuer einen Stellplatz und ein Mietbad am Woferlgut reserviert. Den Freitag habe ich mir schon frei genommen, da meine Firma vor zwei Tagen drauf gekommen ist, dass ich noch unbedingt einen Urlaubstag mehr im Jahr 2019 verbrauchen muss. Es gibt wirklich schlimmere Probleme 🙂 Um ca. 11:00 sind wir bei gar nicht winterlichen 15 Grad in Graz aufgebrochen. Der Gleinalmtunnel sollte ab heute wieder ohne Gegenverkehr befahrbar sein, wir waren aber um ca. eine halbe Stunde zu früh dran und mussten noch über Bruck fahren. Es war sehr viel Verkehr in beide Richtungen, aber Stau hat es keinen gegeben. Und die Camper, die wir gesehen haben, waren in die andere Richtung unterwegs. Bei der Ankunft am Woferlgut hat es noch immer 15 Grad gehabt und wir haben uns bei der Wasserrutsche eingeparkt und sind vor zur Rezeption spaziert. Es war auch hier noch absolut nicht winterlich. Ein vermutlich neuer Mitarbeiter hat uns freundlich aber doch ziemlich chaotisch empfangen, bis der Chef eingeschritten ist und die Anmeldung erledigt hat. Leider waren die einzigen Infos die wir bekommen haben, die wirklich informative Mappe. Aber eine Mappe sollte doch eigentlich nur unterstützen und nicht das persönliche Gespräch ersetzen (ist halt unsere Meinung). Vielleicht war es aber auch nur wegen dem Chaos beim Einchecken, denn los war eigentlich nicht viel. Während dem wir auf den Campingwart gewartet haben, habe ich die Abdeckung unterm Gaskasten abgeschraubt, um den Zugang für den Gas Anschluss frei zu machen. Hinter dem Campingwart nach sind wir auf unseren Stellplatz nahe dem Waschhaus gefahren. Es war fast derselbe Stellplatz wie im Vorjahr, nur einen weiter hinten. Das war uns sehr recht, denn auf dem Platz davor sind im Vorjahr immer sehr große und tiefe Lacken gestanden. Gas und Stromanschluss waren schnell und professionell erledigt (mit Gas Check mit Lecksuchspray) , zwei Paletten wurden vors Auto hingelegt.  Auch wir waren schnell fertig mit dem Einrichten, Verdunkelungen schließen, Heizung aktivieren, Isolierplane vorne außen rauf geben, den Weihnachtsmann aufhängen und den LED-Weihnachtsbaum in Betrieb nehmen und die SAT Schüssel aausfahren. Nach dem sind wir ein Wiener Schnitzel in Restaurant essen gegangen. Den restlichen Abend haben wir im inzwischen lauschig warmen Wohnmobil verbracht. Es ist vom Feeling her ganz etwas anderes ob man elektrisch mit dem Heizgebläse mit 750 Watt heizt, oder mit einer 6 KW Gasheizung, die mehrere Auslässe hat und auch die Möbel und Betten hinterlüftet. Wir haben mit der Außenplane, der Heizung, und natürlich mehrmals Lüften nie ein Problem mit Feuchtigkeit gehabt. Es war hinter den Scheiben immer trocken und das Wohnmobil gleichmäßig warm.

21.12.2019
Sportcamp Woferlgut – Bruck an der Glocknerstraße – Sportcamp Woferlgut (zu Fuß)
Gefahrene Kilometer: 0 km

In der Nacht hat es irgendwann zu regnen begonnen, und in der Früh sind schon einige Lacken auf der braunen Wiese gestanden. Da nur die oberen 10 cm aufgetaut waren, und darunter alles gefroren, konnte das Wasser nicht gut abfließen. Gut das wir zwei Paletten vom Campingplatz vorm Eingang liegen hatten, so konnten wir halbwegs trocken und sauber einsteigen. Während dem Frühstück ist der Regen in Schneefall über gegangenen und es wurde weiß draußen. Wir sind gegen Mittag dann zum Billa nach Bruck spaziert und von dort zum Weihnachtsmarkt vom Pinzgau Bräu gegenüber. Dort haben wir das ausgezeichnete einheimische Kraftbier probiert und live miterlebt wie einige in den Ständen arbeitende Mitglieder der Brucker Feuerwehr auf einmal weg mussten. Es hat sich auch schnell herumgesprochen warum. Ganz in der Nähe ist ein Kleinflugzeug mit deutschen Urlaubern abgestürzt. Es war dichter Schneefall und Schneeregen und zusätzlich war die Sicht durch Nebel beeinträchtigt. Also eigentlich war absolut kein vernünftiges Flugwetter und der Unfall ist auch die nächsten Tage durch alle Medien gegangen. Am Rückweg haben wir uns bei der SPA Rezeption noch das Armband für das Bad geholt. Wir sind dann zum Wohnmobil retour und haben uns umgezogen, um Baden zu gehen. Das Bad ist einfach ein Traum und war auch noch ziemlich leer da der ganze Campingplatz noch ziemlich leer war. Das Abendessen hat es im Wohnmobil gegeben, ein kalter Imbiss, weil wir zum Kochen zu faul waren.

22.12.2019
Sportcamp Woferlgut – Bruck/Fusch Bahnhof – Zell am See – Gewerbepark – Sportcamp Woferlgut (hin mit Zug, retour zu Fuß)
Gefahrene Kilometer: 0 km

In der Nacht und in der Früh hat es wieder geschneit, liegen geblieben ist aber nicht viel weil es zu warm war. Wir sind am Vormittag zum Bahnhof Bruck Fusch gegangen, und von dort mit dem Zug nach Zell am See. Es würde auch ein Bus fahren, aber der wäre für uns, die wir beide eine Vorteilscard der ÖBB haben, um einiges teurer. In Zell sind wir eine schöne Runde gegangen, und dann auf den Sternenadvent einen Glühwein trinken gegangen. Es wurde noch ein zweiter, und zwei Suppen mit Knödel und ein Raclette Brot haben sich dazu gesellt. Damit war die Verpflegung für den Tag auch erledigt 🙂 Den Rückweg haben wir dann zu Fuß erledigt, und sind dann mit einem Kaffee/Tee Stopp zum Aufwärmen beim MC Donalds, zum Dieselkino in Bruck gegangen. Dort haben wir uns den neusten Star Wars Film angesehen, bevor wir endgültig auf den Campingplatz retour gegangen sind. Auch heute sind wir am Abend wieder kurz ins Bad gegangen, und haben uns dann im eigenen Mietbad fertig für den Abend gemacht.

 

23.12.2019
Sportcamp Woferlgut
Gefahrene Kilometer: 0 km

Der heutige Tag war ein reiner Badetag, weil das Wetter irgendwie nicht so richtig prickelnd war. Wir sind gleich nach dem Frühstück ins Bad gegangen, und sind erst am späten Nachmittag wieder retour zum Wohnmobil. Das ausgezeichnete Gourmet Menü aus der Bordküche war heute gebratener Leberkäse mit gerösteten Kartoffeln und einem Spiegelei 🙂

24.12.2019
Sportcamp Woferlgut – Bruck an der Glocknerstraße – Gewerbepark – Sportcamp Woferlgut
Gefahrene Kilometer: 0 km

Heute war zwar ein kühler Wind, aber es hat zur Abwechslung einmal nicht geschneit oder geregnet. Da wir unsere Vorräte für die kommenden Feiertage ein wenig aufstocken mussten (vor allem die Vitamine sind schön langsam ausgegangen 😉 ), sind wir nach dem Frühstück zum Billa spaziert. Dort hat sich wieder einmal gezeigt das der Billa und wir keine besten Freunde werden. Vom Vitamin Angebot enttäuscht sind wir in den Ort gegangen, und von dort weiter zum nahen Gewerbepark. Dort haben wir zuerst den Hofer besucht und ein paar Dinge besorgt. Dann kam noch ein Besuch im Maximarkt dazu, der wirklich super sortiert ist. Zurück zum Campingplatz haben wir dann einen besseren und kürzeren Weg gefunden als das letzte Mal. Bis ca. 16:00 Uhr haben wir im Bad verbracht, bevor wir uns für die Weihnachtsfeier umgezogen haben. Inzwischen ist es zugezogen und hat dicht zu schneien begonnen. Das war fast schon kitschig und gleich wie im Vorjahr, am 24. am Abend schneit es 🙂 . Es hat ein paar wärmende Feuerstellen gegeben und es wurde auch reichlich Glühwein auf Kosten des Hauses ausgeschenkt. Nach einer kurzen Ansprache vom Chef, haben die Turmbläser für die musikalische Untermalung gesorgt. Um 18:30 sind wir dann ins Lokal gewechselt, wo die Weihnachtsfeier stattgefunden hat (noch mehr Glühwein am leeren Magen wäre fatal geworden 😉 ) . Wir hatten heuer einen schönen großen Tisch, nur leider hat es heuer “nur” ein Buffet gegeben. Das war zwar von Geschmack und Qualität wirklich ausgezeichnet und immer sauber und voll, aber eigentlich wäre uns ein serviertes Weihnachtsessen lieber gewesen (ist halt unsere persönliche Meinung). Für nicht gerade günstige 83 € pro Person auch noch Anstellen und den Teller selbst holen müssen, gefällt mir irgendwie nicht. Außerdem neigt man gerne dazu sich zu “überfressen” und Dinge aufzuladen, die nicht zusammenpassen. Da ist ein Teller, der geschmacklich perfekt abgestimmt und optisch ein Kunstwerk ist, eine ganz andere Liga. Und dass es die Küche auch sehr könnte, hat sie im Vorjahr bewiesen und sieht man bei den alla Card Gerichten. Leider hatten wir das mit dem Buffet vorher nicht gewusst, sonst hätten wir uns das mit dem Weihnachtsessen vermutlich überlegt und selbst etwas gemacht. In Summe war die Feier aber trotzdem schön, das Essen gut und die Lesungen und Musikdarbietungen stimmungsvoll. Und der Schneefall war das Tüpfchen auf dem i. Und zum Schluss haben wir sogar noch eine gute Flasche Rotwein geschenkt bekommen 😉 

25.12.2019
Sportcamp Woferlgut
Gefahrene Kilometer: 0 km

Da es gestern etwas später geworden ist haben wir ein wenig länger geschlafen. Der leichte Schneefall der später wieder in Schneeregen übergangen ist, hat uns auch nicht unbedingt motiviert raus zu gehen. Und schließlich hat man ja Urlaub 🙂 Nach dem Frühstück sind wir gegen Mittag ins Bad gegangen und haben dort einen entspannten Tag mit Baden, Relaxen und Lesen verbracht. Nach dem Baden sind wir in unser wunderbares Mietbad und haben und dort geduscht und uns fertig fürs Abendprogramm 🙂 im Wohnmobil gemacht. Aufgrund des doch etwas üppigeren Essens gestern, hat es heute Abend nur mehr einen kleinen Imbiss gegeben.

26.12.2019
Sportcamp Woferlgut – Kaprun – Zell am See – Bruck/Fusch Bahnhof – Sportcamp Woferlgut (bis Kaprun zu Fuß, von Kaprun nach Zell mit dem Bus, und retour nach Bruck mit dem Zug)
Gefahrene Kilometer: 0 km

Geweckt wurden wir heute in der Früh von blauem Himmel, strahlendem Sonnenschein und klirrender Kälte. Nach dem Frühstück haben wir uns warm Angezogen und sind Richtung Kaprun gegangen. Der Campingplatz hat sich schön langsam immer mehr gefüllt, vor allem die riesigen Wohnmobile alla Morello usw. wurden immer mehr. Die Wiesen waren zwar noch immer braun und grün, aber dafür war der Weg sehr eisig. Vor Kaprun war sogar die Langlaufloipe in Betrieb, auch wenn es nur ein schmales weißes Band war wo man fahren konnte. Aber auch bei den Schipisten war es nicht viel anders. Die Pisten waren Weiß, alles daneben braun. In Hilberger’s Beisl haben wir uns zwei kleine Bier und zwei wärmende Suppen geleistet. Nach dem sind wir zur Busstation und mit dem Skibus nach Zell am See gefahren. Am Bahnhof sind wir ausgestiegen und der See Promenade entlang bis zum Grand Hotel gegangen. Obwohl die Sonne noch geschienen hat, war es schon ziemlich kalt und so haben wir uns bald ein Lokal zum Essen gesucht. Eine Tafel vorm Hotel/Restaurant Grüner Baum hat unser Interesse geweckt. Es wurde eine knusprige Bauernente vom Biobauern mit Semmelknödel und Apfelrotkraut um ansprechende 16,90 € angeboten. Wir haben ohne Probleme einen Platz bekommen, und ich habe mir die Ente bestellt, und Helga ein Wiener. Beides war super und preislich absolut ok 🙂 Nach dem Essen sind wir zum Zug retour und auf den Bahnhof Bruck/Fusch gefahren. Der Heimweg vom Bahnhof zum Campingplatz war windig und ziemlich frostig, und die Gehsteige waren total eisig und rutschig. Gut das es im Wohnmobil schon schön warm war und die Heizung wirklich so kräftig ist auch bei tiefen Temperaturen ein angenehmes Raumklima zu schaffen.

27.12.2019
Sportcamp Woferlgut – Bruck/Fusch Bahnhof – Saalfelden – Bruck/Fusch Bahnhof – Sportcamp Woferlgut (mit dem Zug)
Gefahrene Kilometer: 0 km

Die ganze Nacht hat es geschneit, und wegen der tiefen Temperatur ist der Schnee auch liegen geblieben. Vor dem Frühstück haben wir noch ein Problem mit der Sat Anlage gehabt. Nach kurzem Studium der Anleitung war klar, dass nur die Sicherung durchgebrannt ist. Wir hatten aber keine passende 5 A Sicherung mehr mit, so musste es kurzfristig ein 7,5 A Sicherung tun. Solange ich die SAT Schüssel nicht einfahren müsste (dabei ist sie durchgebrannt), dürfte das kein Problem sein dachte ich mir (und es war auch so). Mit Hilfe unsere Teleskopleiter und einem Besen hab ich dann das Dach, die Dachfenster und die Schüssel vom Schnee befreit (und das alles vorm Frühstück und noch ohne Kaffee ;-( ). Nach dem Frühstück sind wir wieder zum Bahnhof gegangen. Inzwischen hat auch der Schneefall wieder aufgehört. In Saalfelden sind wir aus dem Zug wieder ausgestiegen. Dank der ÖBB App funktioniert den Fahrplan anschauen und Ticket kaufen völlig unkompliziert und schnell. Vom Bahnhof haben wir uns den Weg zum Zentrum gesucht, und bei einer Tankstelle zwei passende 5 A Sicherungen zu Wucherpreisen gekauft. Zwei Sicherungen kosteten 3 €, eine Box mit 150 Sicherungen von verschiedenen Stärken bei Amazon 8,99 € und das wird auch noch ohne Porto geliefert. Und dann wundert sich der Einzelhandel das er ein Problem hat 🙁 . Von dort aus sind wir weiter Richtung Zentrum und haben uns ein wenig den Ort angesehen. Im Rathaus Café Steininger haben wir uns bei warmen Getränken und Cremeschnitten wieder aufgewärmt, bevor wir zurück auf den Bahnhof gegangen sind. In Bruck sind wir wieder zum Billa gegangen und haben noch etwas Obst und Tomaten eingekauft. Inzwischen hat auch der Schneefall wieder angefangen und der Heimweg war richtig ungemütlich. Vor allem waren auch die Autofahrer so richtig rücksichtsvoll und haben uns mehrmals kräftig mit Schneematch bespritzt. Im warmen Wohnmobil hat es dann noch einen Tomatensalat und Nudeln mit Trüffeln gegeben, bevor wir den Abend mit Fernsehen beschlossen haben.

28.12.2019
Sportcamp Woferlgut – Kaprun – Zell am See – Bruck/Fusch Bahnhof  – Sportcamp Woferlgut (bis Kaprun zu Fuß, von Kaprun nach Zell mit dem Bus, und retour nach Bruck mit dem Zug)
Gefahrene Kilometer: 0 km

In der Früh hatte es heute nur minus 12 Grad aber mit Sonne und blauem Himmel, und der kurze Weg zum Wasserbrunnen gegenüber zum Teewasser holen war sehr erfrischend. Nach dem Frühstück habe wir das Mietbad ausgeräumt und den Schlüssel zurückgegeben 🙁 . Wir konnten es leider nur bis heute reservieren da es später schon vergeben war. Man muss aber dazu sagen, wir haben schon zu Weihnachten 2018 gebucht. Nachdem sind wir wieder den Weg nach Kaprun gegangen. Jetzt mit dem Schnee und dem blauen Himmel war es richtig kitschig, so schön war das Panorama. In Kaprun sind wir wieder beim Hilberger’s Beisl eingekehrt, diesmal aber ohne Suppe und nur mit Bier. Die Bank beim Raucherplatz vorne heraussen hatte sich ein süßer Tiger erkämpft 🙂 Danach sind wir mit dem Bus nach Kaprun und zum hochgelobten Steinerwirt Essen gegangen. Das Essen war ok aber nicht wirklich herausragend, der Kellner ziemlich anstrengend weil ein selbsternannter Komiker, und der Preis war ein wenig hoch für die gebotene Qualität und die Größe der Portionen. Das einzig wirklich sehr gute (und das war eine irre Portion), waren die Salzburger Nockerl die wir dort zum ersten Mal in unserem Leben gegessen haben. Nach dem wir mit dem Zug zurück gefahren sind, sind wir wieder ins Bad zum Aufwärmen gegangen. Dort ist es aber zugegangen wie in einem Freibad im Hochsommer. Da der Campingplatz inzwischen fast randvoll war, war auch das Bad gleich voll. Im warmen Sprudelbecken hätte man nicht einmal einen Stehplatz bekommen, so haben wir uns auf zwei Liegen in den ersten Stock zurückgezogen und uns dort ausgeruht und aufgewärmt. Um 20:00 Uhr als das Bad geschlossen hat, sind wir zurück zum Wohnmobil gegangen.

29.12.2019
Sportcamp Woferlgut (Bruck an der Glocknerstraße) – Bischofshofen – Liezen – St. Michael – Graz
Gefahrene Kilometer: 269 km

Heute in der Früh war es noch kälter als gestern, das Thermometer hat knackige minus 15 Grad angezeigt was aber kein Problem für unser nur wintertauglich aber nicht winterfestes Wohnmobil gewesen ist. Wir fahren im Winter immer ohne die Wasseranlage in Betrieb zu nehmen, nur das WC wir mit einer manuellen Kanister Spülung bedient. Nach dem Frühstück haben wir alles zusammengepackt und ich habe beim Versuch die SAT Schüssel einzufahren gleich wieder einer der neuen 5 A Sicherungen vernichtet. Dh. Leiter wieder raus, Raufklettern und Nachsehen was los ist. Die Drehplatte der Sat Schüssel war komplett angefroren und konnte sich somit nicht bewegen. Mit Hilfe von einer ¼ Flasche Scheiben Enteiser und ein wenig Zeit konnte ich das Problem lösen und das Eis auftauen. Mit der zweiten gekauften 5 A Sicherung ist die Schüssel dann wieder problemlos eingefahren. Wieder etwas gelernt auf was man beim Winter Campen schauen muss, und die 150 Ersatzsicherungen sind inzwischen auch an Bord. Um 11:00 Uhr ist der Campingwart (es war nicht derselbe wie beim kommen) gekommen, und hat Strom und Wasser abgeschlossen und unsere Gasanlage wieder zusammengebaut. Und gleich wie schon im vorigen Jahr hatte er leider kein funktionierendes Gas Lecksuchspray mit, ein Schelm wer sich dabei etwas denkt. Irgendwie ist mir der erste Kollege lieber, denn der wirkt gewissenhafter, aber man kann es sich leider nicht aussuchen wer kommt. Helga ist inzwischen zahlen gegangen, und alle Posten die bei der chaotischen Anmeldung falsch auf der Rechnung gestanden haben (wie z.B. ein Hund….) waren korrigiert. Das Panorama beim Heimfahren war einfach ein Traum. Blauer Himmel, Sonne, schneebedeckte Berge 🙂 In St. Martin am Grimming im Gasthof Schrempf haben wir noch einen Stopp zum Essen eingelegt. Der Parkplatz dort war ein wenig spannend. Eine nur ganz leicht schräge Fläche die mit einer dicken glatten Eisschicht bedeckt war. Nach einem halben U Turn (dabei hab ich nur eingeschlagen und im Retourgang ganz leicht Gas gegeben 🙂 ) haben wir uns am Rand hingestellt und gehofft das wir nach dem Essen irgendwie wieder wegkommen. Das Essen war gut und mit Hilfe der Traction Plus Taste haben wir es geschafft den Parkplatz wieder zu verlassen. Der Gleinalmtunnel war auch endlich ohne Gegenverkehr zu befahren und so waren wir rasch in Graz.