Ziel: Vrsar
Zeit: 24.04.2026 bis 28.07.2026
Strecke: Graz – Marburg – Laibach – Vrsar – Rijeka – Zagreb – Spielfeld – Graz
Gefahrene Kilometer: 804 km

Besuchter CP:
Camping Porto Sole
24.04.2026
Graz – Laibach – Camping Porto Sole (Vrsar)
Gefahrene Kilometer: 366 km

Nachdem wir unseren Vrsar Besuch schon drei Mal absagen, bzw. verschieben mussten, hat es jetzt endlich gepasst. Freitagmittag sind wir bei traumhaftem Wetter los und auf die Autobahn. Auf der A9 war sehr viel los, weil alle ins Wochenende wollten, und die Baustellen bei Graz haben auch mitgeholfen, dass der Verkehr nicht flüssig war. Ab Leibnitz wurde es ein wenig besser, aber auch in Slowenien waren viele Baustellen, die uns ausgebremst haben. Rund um Laibach hatten wir stockenden Verkehr bis zur Mautstelle nach Laibach und ab da ging es dann so halbwegs. In Summe war es aber nicht lustig zu fahren. Bei Funtana sind wir wieder von der Autobahn runter, um gleich in die nächste Baustelle mit einer weiten Umleitung zu kommen ☹ . Bis wir am Campingplatz in Vrsar waren, haben wir nicht knapp über 4 Stunden gebraucht, wie in Graz vom Garmin geschätzt, sondern fast 6,5 Stunden – und das ohne große Pausen. Beim Einchecken hat kurz der alte jugoslawische Charme und die nicht existente Freundlichkeit herausgeblitzt, aber nachdem die Angestellte gesehen hat das ich bereits den Fast Checkin gemacht hat, war sie auf einmal superfreundlich. Der Platz den wir zugewiesen bekommen haben, war eine Nische in der vierten Reihe und perfekt für uns. Er war zwar nicht ganz eben, aber mit den Keilen auf Maximum ist es sich gerade so ausgegangen das Wohnmobil eben hinzustellen. Nach dem Einrichten und einem „Ankomm Bier“ im Fresh Corner, sind wir in den nahen Ort spaziert. Bei einem der ersten Lokale, dem Restoran Laguna, haben wir einen Tisch am Meer genommen, und sehr gut gespeist. Capesante als Vorspeise, Pljeskavica für Helga und eine Fischplatte für einen für mich. Gegen Abend, wenn die Sonne weg ist, wird es auch hier kühl und wir waren über unsere Jacken froh. Solange die Sonne scheint, ist es angenehm warm, fast früh sommerlich gewesen. Unser voriges Jahr eingebaute Ventilator hat das Wohnmobil in unserer Abwesenheit angenehm kühl gehalten, so dass wir gar nicht mehr viel runterkühlen mussten um eine angenehme Temperatur zum Schlafen zu haben. In der Nacht war es bald ruhig, nur die Vögel und Möven haben sich ab und zu gemeldet. Und mein Freund, die Zwergohr Eule, war natürlich auch da 😊.
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25.04.2026
Camping Porto Sole (Vrsar)
Gefahrene Kilometer: 0 km
In der Früh habe ich mir im Fresh Corner einen Capu mit Blick auf das Meer gegönnt. Nach dem Frühstück sind wir eine schöne Runde gegangen. Zuerst über unseren Campingplatz, wo wir das erste Mal fast alle Restaurants und Shops offen gesehen haben. Sonst waren wir immer im Winter da, da ist bis auf den Fresh Corner alles zu. Dann sind wir der Küste entlang den Koversarda Camping bis fast zum Limski Kanal gegangen. Dazwischen haben wir in der Sonne an einer Bar noch eine Limo getrunken, da wir beide vergessen hatten selbst Wasser mitzunehmen. Kurz vor dem Limski Kanal haben wir umgedreht und sind innen am Platz zurück gegangen. Auf dem Koversarda Camping hat sich seit unserem letzten Besuch viel geändert. Der Teil vom Camping am Meer ist jetzt kein FKK Platz mehr, dafür wurde ein Teil abgegrenzt und der ist jetzt ein FKK Platz geworden. Das haben wir aber auch erst bemerkt, als uns die ersten Nackten begegnet sind. Wieder zurück auf unserem Campingplatz haben wir beim Obststand Kartoffel, Zwiebel und eine Gurke eingekauft. Beim Wohnmobil haben wir dann den Griller aufgebaut, und Schopfsteaks und Oktopus Arme mit Pitabrot und Fenchel gegrillt. Dazu hat es noch einen Tomaten – Gurkensalat mit einer würzigen roten Zwiebel und Petersilie gegeben. Nach dem Essen und Abwaschen haben wir noch ein paar Partien Backgammon gespielt, bevor es uns zu kühl wurde und wir ins Wohnmobil gegangen sind. Ein paar Plätze weiter, bei einem heute angekommenen Wohnmobil aus Slowenien, war eine Party mit Ziehharmonika und viel Lärm im Gange, aber das war auch bald aus. Irgendwie ist wieder einmal aufgefallen, dass die Slowenen die lautesten Nachbarn sind, und speziell hier die Männer. Die können sich einfach nicht in normaler Lautstärke unterhalten, sondern das wird immer laut. Auch ohne Party, nur im Gespräch mit den Kindern oder untereinander sind sie einfach immer laut. Dazu kommt noch das die Sprache vom Klang durch die vielen Konsonanten in meinen Ohren irgendwie nicht wirklich schön ist, wie z.B. die italienische oder französische Sprache. Italiener werden nur im Rudel laut, bei den Slowenen reicht einer 😊
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26.04.2026
Camping Porto Sole (Vrsar)
Gefahrene Kilometer: 0 km
Nach dem späten Frühstück sind wir los um den Fischhändler zu besuchen. Nach ein paar Irrwegen mit dem Google Maps, haben wir in gefunden und um 16 € zwei sehr schöne Doraden gekauft, und ein Garnelen für die Vorspeise. Das Ganze kam mit Eis in die Kühlbox und dann sind wir den für uns neuen Markt abgegangen. An der Ecke beim Hafen sind wir noch einmal eingekehrt und haben etwas getrunken. Nachdem wir dort dem geselligen Treiben ein wenig zugesehen haben, sind wir zum Wohnmobil zurück gegangen und haben sicherheitshalber eine kleine Siesta eingelegt 🙂 . Später kamen dann die Schätze auf den Grill. Garnelen mit Pitabrot, das mit Knoblauch Öl parfümiert wurde, und dann die beiden Fische mit Kartoffel und dem vom Gurken – Tomaten Salat übrig geblieben Zwiebel. Nach dem Essen und Abwaschen haben wir uns noch einmal aufgerafft, und sind für die Nachspeise in den Ort gegangen. Zuerst ein Eisbecher im Hafen, und später noch einen Aperol Spritz als Absacker haben den Abend angenehm ausklingen lassen 😊 . Heute war es am Campingplatz am Abend wieder herrlich ruhig 😊 .
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27.04.2026
Camping Porto Sole (Vrsar)
Gefahrene Kilometer: 0 km
Nach dem Frühstück in der warmen Sonne, haben wir ein wenig das Wohnmobil geputzt und schon für die Abfahrt morgen wieder hergerichtet. Gegen Mittag sind wir wieder eine Runde spazieren gegangen, aber diesmal in Richtung Vrsar und weiter zum Camping Orsera. Im Restaurant Il Segreto haben wir einen Stopp eingelegt, und uns etwas zu trinken gekauft. Nach ungefähr 10 Minuten sitzen schon mit den kalten Getränken am Tisch, hat es plötzlich einen lauten Knall gegeben. Helgas Bierglas hat sich komplett in lauter kleine Scherben aufgelöst und den fast vollen Inhalt quer über den Tisch verteilt. So etwas habe ich auch noch nicht gesehen und der Kellner hat uns sicher fünf Mal gefragt, ob wohl nichts passiert ist. Das Bier wurde natürlich ersetzt, und sonst ist nichts passiert. Am Rückweg sind wir dann beim Restaurant Trost eingekehrt, und haben dort wieder einmal ausgezeichnet gegessen. Zurück am Campingplatz haben wir eine Siesta gemacht und dann den Tag bei einem wunderschönen Sonnenuntergang ausklingen lassen.
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28.04.2026
Camping Porto Sole (Vrsar) – Rijeka – Zagreb – Spielfeld – Graz
Gefahrene Kilometer: 438 km

Nach dem Frühstück sind wir gegen Mittag losgefahren. Beim Obststand haben wir noch unsere Obstvorräte aufgefüllt und dann sind wir zur Tankstelle im Ort gefahren. Dort haben wir den Tank vom Ducato wieder aufgefüllt. Wegen der vielen Baustellen am Herweg, haben wir beschlossen den etwas weiteren Weg über Rijeka und Zagreb heimzufahren. Eine Megabaustelle hatten wir trotzdem, nach dem Tunnel vor Opatija. Dort wird die Straße ausgebaut, aber wir sind eigentlich flott durchgekommen. Von hier bis Zagreb sind wir gut und ohne Behinderungen durchgekommen, wo der Stau wieder begonnen hat. Wir sind aber bald von der Autobahn abgefahren, weil wir beim Restaurant des Camping Zagreb essen gegangen sind. Ein Burger, einmal Tintenfisch mit Kartoffel und Knoblauch aus dem Ofen (eigentlich Knoblauch mit Tintenfisch und Kartoffel 😉 ), zwei Eis und zwei Getränke haben 42 € gekostet und alles war ausgezeichnet. Und über den Preis kann man auch nicht meckern. Nach dem Essen sind wir wieder auf die Autobahn aufgefahren und haben noch kurz dichten Verkehr gehabt, aber das hat sich auch bald aufgelöst. Auf der restlichen Strecke ist es gut gegangen, auch die Mautstelle und die Grenzen haben wir ohne Stau bewältigt. Zuhause wurden wir vom Gastkater erwartet, der am Parkplatz gesessen ist und den starken Mann gespielt hat 😊 . Helga musste ihn weg locken, weil von selbst hat er den Parkplatz nicht freigemacht 😊.
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