Ziel: Wien, Budapest, Bratislava, Wien
Zeit: Freitag, 20.02.2026 bis Montag, 23.02.2026
Strecke: Graz – Wien – Budapest – Bratislava – Wien – Graz
Von Zuhause zum Hauptbahnhof (Straßenbahn Linie 4)
Graz Hauptbahnhof – Wien Hauptbahnhof (ÖBB)
Wien Hauptbahnhof – Wien Vorgartenstraße (U-Bahn)
Wien – Budapest – Bratislave – Wien (Schiff Viva Two)
Vorgartenstraße – Hauptbahnhof (U-Bahn)
Hauptbahnhof – Naschmarkt (U-Bahn)
Naschmarkt – Stefansplatz (U-Bahn)
Stefansplatz – Neubaugasse (zu Fuss)
Neubagasse – Hauptbahnhof (U-Bahn)
Wien Hauptbahnhof – Graz Hauptbahnhof (ÖBB)
Graz Hauptbahnhof – zu Hause (Straßenbahn Linie 4)


20.02.2026
Graz Liebenau – Stadion – Graz Hauptbahnhof – Wien Hauptbahnhof – Vorgartenstraße – Schiff Viva Two – Bratislava – Budapest
Da es in der Nacht und am Vormittag kräftig geschneit hat, haben wir die mit dem eigenen PKW geplante Anreise abgesagt. Es war sowohl die Südautobahn, als auch die Semmering Schnellstraße, dauern gesperrt wegen hängengebliebener LKWs und selbst wenn sie offen waren, war dort viel Stau. So haben wir umgeplant und wollten sicher gehen und mit dem Zug fahren. Laut ÖBB App war noch alles ok zu dem Zeitpunkt, was aber nicht ganz die Wahrheit war. Der Weg zur Straßenbahn war „super“, weil unsere Nachbarn wie üblich nicht geräumt haben, und die öffentlichen Gehwege auch eher schlecht geräumt waren. Dh. die Rollkoffer sind nicht gerollt, sondern waren eher Schneeschieber und mussten somit getragen werden 🙁 . Mit der Straßenbahn zum Bahnhof ging es überraschend gut, aber dann wurde es spannend. Bis auf unseren geplanten Zug, sind alle andeen nach Wien mit Bombenverspätung oder gar nicht gefahren. Dh. unser Zug musste laut Schaffner die Passagiere von drei Zügen mitnehmen. Unser Abteil in der Ruhezone in der ersten Klasse war aber fast leer, während hinten in der zweiten Klasse einige nur einen Stehplatz ausgefasst hatten. Nach dem ganzen Stress und Umplanen haben wir uns ein Wiener im Zug gegönnt, bevor wir in Wien wieder in den Trubel hinaus sind. Mit der übervollen U-Bahn sind wir gut bis zur Donau, Station Vorgartenstraße gekommen, bevor es wieder anstrengend wurde. Hier war es gleich gut oder schlecht geräumt wie in Graz, dh. es war teilweise wieder Koffer tragen angesagt. Helgas Rollkoffer hatte mehr Bodenfreiheit und ist so halbwegs gefahren, mein kleinerer eher nicht. Aber das hat uns nicht aufgehalten und um 14:30 waren wir beim Schiff. Der checkin begann zwar erst um 15:00 Uhr, aber da hat man schon den ersten Unterschied zur Aida gesehen. Statt uns warten zu lassen, wurden uns sofort die Koffer abgenommen und auf die Kabine gebracht, und wir in die Bar auf ein Getränk geschickt. Und alles mit sensationeller Freundlichkeit und nicht mit dem herben norddeutschen Charme. Kurz darauf wurden wir schon wieder abgeholt und wir konnten Einchecken und unsere Kabine beziehen. Nach einer kurzen Pause sind wir wieder in Bar, und haben dort auf den Begrüßungscocktail und die Infoveranstaltung gewartet. Am Schiff ist wirklich all inklusive, dh. außer wenn man in den Spa oder sich massieren lassen will, oder einen Ausflug bucht, ist alles inkludiert. Das geht von der laufend nachgefüllten Minibar, bis dazu dass man auch zehn Cocktails oder Champagner trinken könnte. Bei der Infoveranstaltung hat die Reisemanagerin alles mögliche erzählt, und auch die Hotelmanagerin und der Kapitän haben kurz gesprochen. Wobei die Ansprache vom Kapitän war wirklich kurz, ca. ganze drei Wörter 😊. Wir sind mit ca. 30 Minuten Verspätung losgefahren, da einige durch das Schneechaos und den am Vormittag gesperrten Flugplatz zu spät oder gar nicht gekommen sind. Die Reisemanagerin hat erzählt das einige erst morgen in Budapest zusteigen würden. Danach ging es direkt zum Gala Dinner in das große Lokal. Wir hatten unseren vierer Tisch für uns allein, und das Essen war gut und viel. Und es wurde serviert, dh. keine Schlacht am Buffett wie auf der Aida. Hier war es sowieso viel ruhiger und beschaulicher von der Stimmung, und es waren auch keine Kinder an Bord. Ob das Programm ist und Kinder gar nicht gebucht werden können, oder Zufall, kann ich nicht sagen. Nach dem Essen sind wieder in Lounge ober der Bar, wo ein älterer italienscher Musiker ausgezeichnet gespielt und gesungen hat und für Stimmung gesorgt hat. Die Nacht war ruhig und angenehm, außer dass es ein wenig warm in der Kabine war und die Betten ein wenig zu schmal sind (80 cm statt 90 cm wie zuhause).
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21.02.2026
Wien – Bratislava – Budapest
Beim Munterwerden in der Früh sind wir gerade am Anfang von Budapest gewesen. Angelegt haben wir nahe der Stelle, wo wir im September unsere Prosecco Schifffahrt gestartet haben. Nach dem Frühstück sind wir bei super Wetter los und der Donau entlang bis zum Parlament spaziert. Die Aussicht auf die vielen Gebäude auf beiden Seiten der Donau ist immer wieder ein Erlebnis. Nach dem Parlament sind wir abgebogen und zum Freiheitsplatz spaziert. Von hier ging es weiter zum Elisabethplatz und dann mit Hilfe vom Handy bis zur Vaci Utca. Am Weg dorthin sind wir im Strudel House eingekehrt und haben einem Könner zugesehen, wie er unzählige Strudel gemacht hat. Helgas Lachsstrudel war sehr gut, mein Hühnerstrudel war zwar gut vom Geschmack aber ohne die Paprikasauce hätte ich ihn nicht hinuntergebracht. Er war ziemlich trocken, aber das Krügerl Bier war dafür ausgezeichnet. Die Vaci Utca ist Budapests älteste Handelsstraße, und heute die bekannteste Flaniermeile in Budapest. Helga hat versucht ein paar Handschuhe als Ersatz für ihre noch immer von der Anreise feuchten Handschuhe zu bekommen, ist aber gescheitert. Es gab viel Mist, aber im Prinzip waren schon überall die Frühlingssachen in den Regalen und keine warmen Handschuhe mehr. In der Sonne war es zwar super angenehm und warm, im Schatten mit Wind aber doch noch kühl. Wir sind die ganze Straße entlang gegangen, bis zur großen Markthalle. Dort sind wir eine Runde gegangen und dann zurück zum Schiff spaziert. Inzwischen war es ziemlich kühl und dunkel am Himmel geworden und kurz vor dem Schiff hat es leicht zu nieseln begonnen. Nach dem Umziehen sind wir in die Lounge gegangen, zu Kaffee und Kuchen und einen Smoothey des Tages, und danach war der Zeitpunkt perfekt für eine kurze Siesta in der Kabine 😊. Vor dem Abendessen, das wir diesmal im italienischen Restaurant reserviert hatten, sind wir in die Lounge auf ein Glas Schampus gegangen – man gönnt sich ja sonst nichts 🙂 . Wenn es inkludiert ist, warum nicht ausnutzen. Um 19:00 Uhr hat das Schiff abgelegt, und wir konnten die schön beleuchteten Gebäude vom Tisch in der Lounge aus genießen. Um 19:30 sind wir in unser Restaurant gegangen. Das Essen war dort war auch ausgezeichnet, und danach ging es wieder in die Lounge zurück, wo der Musiker wieder für Stimmung gesorgt hat. Vermutlich e sogar für ein wenig zu viel Stimmung, den am nächsten Tag waren viele Gäste sehr müde und ab sofort alle Zwischentüren zu den Kabinen immer geschlossen. Bei den vorderen Kabinen war es vermutlich ein wenig zu lange laut gewesen und ein paar haben sich berechtigterweise aufgeregt. Von der Fahrt nach Bratislava haben wir wenig mit bekommen, aber nicht wegen dem Abend davor, sondern weil die Fahrt sehr unspektakulär und ruhig war.
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22.02.2026
Budapest – Bratislava
Nach dem Aufstehen bin ich schon ein paar Minuten zu früh zum Frühstück gegangen, und habe dem Schleusen bei der riesigen Schleuse vor Bratislava zugesehen. Danach haben wir gemütlich gefrühstückt. Danach sind wir wieder in unsere Kabine gegangen, da wir erst am frühen NAchmittag in Bratislava anlegen würden. Mittags sind wir ins Bistro gegangen, wo wir auch am Abend einen Tisch reserviert hatten. Das Essen war auch hier super, nur die Raucher die unbedingt immer quer durchs volle Lokal und direkt neben den Tischen rausgehen mussten, haben ein wenig gestört. Das könnte man besser lösen. Inzwischen hatten wir in Bratislava angelegt, unweit der Stelle wo der Twinliner von Wien kommend auch anlegt. Das Wetter war bescheiden, es war kalt, hat geregnet und zusätzlich war ein ziemlicher Wind. Da wir eigentlich schon alles von Bratislava angeschaut hatten, als wir vor einiger Zeit mit Zug und Twinliner da waren, hat sich die Faulheit durchgesetzt und wir eine Siesta bis ca. 18:00 Uhr gemacht. Dann sind wir in die Lounge gegangen, wo die morgige Ausschiffung erklärt wurde, die Granden des Schiffs wieder eine Ansprache hielten und es einen Farewell Cocktail gab. Diesmal hat der Kapitän sogar einen ganzen Satz von sich gegeben 🙂 , großer Redner dürfte er keiner sein. Danach sind wir wieder hinter ins Bistro gegangen und haben dort gut gegessen. Der obligatorische Lounge Besuch danach, war aber eher kurz. Das Konzert von Quintett aus Bratislava war gut, und der Bordmusiker danach auch, aber heute war die Stimmung bei allen eher etwas gedämpft. Gestern war es doch ein wenig spät bei sehr vielen 😊
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23.02.2026
Bratislava – Wien – Graz
Gepackt hatten wir das meiste bereits gestern, heute vorm Frühstück haben wir nur mehr schnell den Rest eingepackt. Das Servicepersonal war heute sehr ruhig, gestern hatten sie bis 03:00 eine Bordparty, da ihre Hotelmanagerin Geburtstag hatte. Nach dem Frühstück sind wir in die Kabine gegangen unser Gepäck holen und haben gegen 09:00 Uhr das Schiff verlassen. Der Schnee war größtenteils weg und wir sind ohne Probleme zur U-Bahn-Station gekommen. Am Bahnhof haben wir die Koffer abgegeben und sind dann wieder in die Stadt gefahren. Vom Stephansplatz sind wir über die Hofburg bis zum Museumsquartier spaziert. Dort haben wir in einer Konditorei eine Pause gemacht. Inzwischen hat das Wetter umgeschlagen, und zum schon immer starken Wind ist auch ein wenig Regen gekommen. Deswegen sind wir bei der Station Neubaugasse wieder in den Untergrund gegangen, und zum Naschmarkt gefahren. Nach einer kleinen Runde dort sind wir gut Essen gegangen und dann wieder auf den Hauptbahnhof zurück gefahren. Dort haben wir unsere Koffer wieder abgeholt, und sind nach einer kurzen Pause zum Bahnsteig gegangen. Unser Zug, und viele andere ☹ hatte 20 Minuten Verspätung. In der ersten Klasse im Ruheabteil war es wieder sehr ruhig, bis Graz waren wir allein im Abteil. Von ein paar Besuchen vom Schaffner, und dem Mitarbeiter vom Speisewagen abgesehen, war es absolut ruhig. Und der Mitarbeiter vom Speisewagen ist vermutlich auch nur immer zu einer Siesta in der leeren Businessclass hinter uns verschwunden 😊. In Graz waren wir schon wieder fast pünktlich, und mit der Straßenbahn waren wir auch bald wieder beim Stadion und kurz darauf auch wieder zuhause.
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Das war unser zweiter Versuch eine Kreuzfahrt zu machen, und der war komplett anders als der erste Versuch mit der Aida Prima im Norden. Die Konzepte sind fast nicht vergleichbar, aber ich versuche es trotzdem:
Die Viva Two auf der Donau ist viel kleiner (190 Passagiere zu ca. 3300 auf der Aida Prima), alles ist viel freundlicher und herzlicher und all inklusiv inkludiert hier wirklich so gut wie alles. Auf der Aida sind das Essen und die Tischgetränke dabei, den Rest blecht man selbst und die Qualität und Preis von Kaffee und Cocktails hat mich dort nicht überzeugt. Auf der Viva Two kann man den ganzen Tag Schampus trinken, wenn man Lust hat und alle Cocktails sind ausgezeichnet und gut gemischt gewesen. Beim Essen setzt die Aida eher auf Selbstbedienung und Buffett, Bedienung ist nur gegen Aufpreis in den Bezahlrestaurants. Auf der Viva gibt es drei Lokale, und überall wird serviert. Das Essen war da und dort gut und viel. Aber an den Aida Buffetts geht es auch manchmal wie am Schlachtfeld zu und bei den Tischen wie am Strand beim Liegen reservieren mit Handtuch. Da kann es schon passieren, dass man kurz vorm Tisch noch weggerempelt wird, oder angemault wird weil man 3 Millisekunden zu lange beim Kaffee Automaten steht (alles selbst erlebt). Die Gäste auf der Viva sind eher ruhiger, entspannter und es gibt keine Kinder. Die Aida ist generell eher lauter und mit viel mehr Animation (aber die ist auch sehr gut) und es gibt jede Altersgruppe an Bord. Die Animation auf der Viva beschränkt sich auf einen ausgezeichneten Alleinunterhalter, der mit guter Musik für Stimmung sorgt, und ab und zu einer lokalen Gruppe. Die Ausflüge der Aida sind vielfältiger aber man braucht fast immer den Shuttlebgus, um irgendwohin zu kommen. Bei der Fluss Kreuzfahrt legt man mitten im Zentrum an und kann zu Fuß überall hingehen (zumindest bei unserer Reise). In Summe hat uns das Konzept Fluss Kreuzfahrt besser gefallen, auch wenn die Reise auf der Aida zu den Adventmärkten in Oslo und Kopenhagen sehr schön war. Es war eine nette Abwechslung für die Zeit wo wir weniger unterwegs sind, aber die Urlaube mit dem Wohnmobil kann das nicht ersetzen 🙂 .
























































