Ziel: Triest
Zeit: 16.02.2026 – 17.02.2026
Besuchtes Hotel:
Hotel Solun
Strecke: Graz – Klagenfurt – Villach – Tarvis – Triest – Tarvis – Villach Klagenfurt – Graz
Graz Liebenau zum Hauptbahnhof (S-Bahn Linie 3)
Graz Hauptbahnhof – Trieste Centrale (Bahnhof Trieste Centrale) (ÖBB Koralmbahn)
Trieste Centrale (Bahnhof Trieste Centrale) – Hotel Solun (zu Fuss)
Hotel Solun – Trieste Centrale (Bahnhof Trieste Centrale) (zu Fuss)
Trieste Centrale (Bahnhof Trieste Centrale) – Graz Hauptbahnhof (ÖBB Koralmbahn))
Graz Hauptbahnhof – Stadion Liebenau (Straßenbahn Linie 4)
Stadion Liebenau – Graz Liebenau (zu Fuss)
16.02.2026
Graz Liebenau – Fußmarsch – Graz Murpark – S-Bahn (ÖBB) – Graz Hauptbahnhof – Railjet (ÖBB Koralmbahn) – Trieste Centrale – Hotel Solun (zu Fuss) – Triest down town – Hotel Solun
Gegangene Kilometer: ca. 12 km


Um kurz nach 08:00 sind wir zuhause los und mit unseren Rollis zum Bahnhof Murpark gegangen. Von dort gings mit der S3 weiter zum Hauptbahnhof, wo wir uns noch ein zweites Frühstück und etwas zu trinken gekauft haben. Dann gingen wir auf den Bahnsteig und haben auf unseren Zug gewartet. Es war ziemlich frisch und zugig, aber lange mussten wir nicht warten. Unsere Sitzplätze im Letzten Wagon in der Ruhezone der ersten Klasse waren super, und das Abteil gehörte uns bis auf einen nur mitfahrenden Schaffner alleine. Die Fahrt durch den Tunnel war nur beschränkt interessant, man sieht sowieso nicht viel im Tunnel 🙂 . Spannend war aber wie schnell man in Klagenfürt ist. In Tarvis sind wir ein paar Minuten gestanden, bevor es über Udine nach Triest gegangen ist. Die letzte Teil der Strecke nach Triest ist schön zu fahren, wenn man gerade einmal freie Sicht aufs Meer hat. Das Wetter war zwar nicht perfekt, aber der angesagte Regen hat sich verzogen und es war nur bewölkt. Der Bahnhof Trieste Centrale dürfte gerade renoviert werden, irgendwie ist dort noch kein richtiges Leben und man sieht einige Gerüste. Vom Bahnhof haben wir mit dem Handy zum Hotel navigiert. Es sind nur ein paar Minuten zu gehen. Obwohl es erst kurz vor 14:00 Uhr war, und der Checkin erst ab 15:00 Uhr angegeben war, konnten wir schon ins Zimmer. Das Zimmer war nicht sehr groß, aber sauber und freundlich. Die Aussicht vom Fenster war auf das 3 Meter entferne Hotelzimmer daneben. Aber wegen der Aussicht haben wir das Hotel auch nicht gebucht, sondern weil es gut gelegen war, ein gutes Frühstück hatte, sauber und leise war und relativ günstig war. Nach etwas frischmachen, sind wir weiter in die Stadt gegangen. Man kommt nach ein paar Schritten schon zum Canale Grande wo wir ein paar Fotos von den herumstehenden Metallfiguren gemacht haben. Der Boden war bedeckt mit Konfetti, dh. hier wurde heute am Rosenmontag schon ausgiebig Fasching gefeiert. Über den Piazza Unità d’Italia sind wir zum Meer hinunter gegangen und dann ein Stück der Küste entlang. Da es hier aber nicht so prickelnd war, und auch nichts für einen kleinen Imbiss und ein Getränk offen hatte, sind wir wieder vom Meer weg in die Stadt hinein gegangen. Das Problem war auch wieder einmal unser typisches Problem in dem Land, wir waren außerhalb der typischen Essenszeit, und somit war fast alles zu. Und was offen war, war sehr turistisch. Schließlich haben wir aber eine offene Pizzeria gefunden, die vernünftig gewirkt hat. Im Assaje Trieste haben wir uns zwei Aperol Spritz gegönnt, und eine gute Pizza geteilt. Eigentlich wollten wir dann schon gehen, dann haben wir in der Glaskühlvitrine eine Menge kleine Bialettis stehen gesehen. Die Frage war, warum kühlt man eine Bialetti zum Kaffee kochen ein? Da wir uns das nicht erklären konnten, haben wir die Kellnerin gefragt. Die kleinen Kaffee Kännchen werden mit Tiramisu gefüllt, das mussten wir natürlich sofort testen. Beim Bezahlen wurde uns dann noch ein Lutscher Baum hingestellt, wo wir uns bedienen konnten. Ich denke es ist knapp 60 Jahre her, dass ich so etwas gelutscht habe 🙂 . Wir sind dann wieder aufgebrochen und haben Triest unsicher gemacht. Von den vielen Motorrad und Roller Abstellplätzen neben der Starße waren wir immer wieder fasziniert, und auch davon dass die oft komplett voll waren. Dann sind wir die Via di Cavana, eine belebte Einkaufsstraße wieder zum Piazza Unità d’Italia gegangen. Es ist jetzt schon schön langsam die Dämmerung gekommen, deswegen sind wir die Molo Audace hinaus spaziert. Es hatten viele andere auch die selbe Idee, dass man von hier den Sonnenuntergang über dem Meer wunderbar sehen konnte, und auch die beleuchtete Häuserfront in der anderen Richtung. Hier haben wir einige Zeit verbracht, aber schön langsam wurde es ein wenig kühl. Beim zurück gehen auf der Mole haben wir eine große Qualle im Wasser gesehen. Die Lungenquallen können bis 60 cm groß werden und sollen für den Menschen harmlos sein, aber ausprobieren würde ich es doch nicht. Wir sind dann schön langsam zur Osteria James Joyce gegangen, wo wir uns einen Tisch reserviert hatten. Das Lokal war eine Empfehlung vom Gemini, und der Tipp war gut, auch wenn die Reservierung an dem Abend nicht notwendig gewesen wäre. Die Karte ist nicht sehr groß, aber die Gerichte sind ausgezeichnet, und es wurde auch fleißig vom Kellner mit gefilmt um Bilder und Videos für ihren social media Auftritt zu haben. Wenn man den Kellner im Facebook anschaut, ist er ein wenig schräg drauf, in echt ist das aber gar nicht so aufgefallen 🙂 . Das Essen war ausgezeichnet und von hier sind wir direkt ins Hotel gegangen, dass sehr nahe gelegen war. Die Nacht im Hotel war ruhig, nur mit den nur 80 cm breiten Betten konnte ich mich nicht ganz anfreunden.
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17.02.2026
Hotel Solun – Triest down town – Hotel Solun – Trieste Centrale – Railjet (ÖBB Koralmbahn) – Graz Hauptbahnhof – Stadion Liebenau (Straßenbahn Linie 4) – Graz Liebenau
Gegangene Kilometer: ca. 10 km


Helga ist sehr früh aufgestanden und ist um 07:30 Uhr schon Frühstücken gegangen. Ich bin noch ein wenig liegen geblieben und um ca 08:00 nachgekommen. Helga ist deswegen so früh aufgestanden, da sie von 08:30 weg für zwei Stunden einen Vortrag halten musste. Deswegen war auch das Notebook mit. Ich habe dann gemütlich fertig gefrühstückt und bin dann auch wieder aufs Zimmer. Nach dem Vortrag haben wir die Koffer gepackt und sind damit zur Rezeption hinuntergefahren. Dort haben wir dann die Rechnung bezahlt und die beiden Koffer abgegeben, dass wir sie nicht mitschleppen müssen. Wir sind dann einige Stufen zum Castello di San Giusto hinaufgegangen, und haben in der Sonne ziemlich geschwitzt. Oben sind wir eine Runde gegangen, haben die Aussicht genossen und sind dann einen anderen Weg wieder hinunter gegangen. Unten sind wir noch ein wenig herumspaziert, bevor wieder der Gedanke an eine Portion Nudeln gekommen ist 🙂 . Im Trieste Radici, einem hauptsächlich von Einheimischen gefüllten Lokal, haben wir gerade noch einen Tisch bekommen. Die beiden Portionen Nudeln waren ein Gedicht, und die geteilte Pizza war eine der besten die ich je gegessen habe. Dazu noch ein Gläschen Wein, was will man mehr. Nachspeise gab es keine, wir hatten noch ein paar Schoko Kugeln vom Schokoladen Markt von gestern übrig. Am Piazza Unità d’Italia heben sich alle auf den in kürze startenden Umzug vorbereitet, und wir sind nach einer kleinen Runde weiter zum Canale Grande gegangen. Wir wollten uns irgendwo halbwegs in Ruhe in die Sonne setzen, und einen Aperol Spritz trinken, und mitten im Trubel vom Umzug war das nicht wirklich möglich. Direkt am Canale Grande, im Lokal 040 Social Food haben wir einen super Tisch bekommen, und fast 2 Stunden dem bunten Treiben zugesehen. Es sind laufend verkleidete Personen vorbeigekommen, und es wurde nicht fad. Und die Sonne war einfach ein Traum. Irgendwann sind wir wieder zum Hotel retour gegangen, um unsere Koffer zu holen. Vom Hotel aus haben wir aber das Ende Umzug gesehen, und sind noch ein Stück weiter gegangen. Vom Umzug haben wir nichts mehr gesehen, der war gerade schon 50 Meter weiter, aber die Organisation der Italiener war sensationell. Direkt hinter dem Umzug sind ca 10 kleine Kehrwägen gefahren, die ihre Kreise gezogen haben und jeden Schmutz weggeputzt haben. Dazu noch ein paar Mitarbeiter mit Besen und 100 Meter hinter dem Umzug wurden die sauberen Straßen wieder für den Verkehr geöffnet. So etwas haben wir noch nie gesehen, und das würden sie bei uns nicht so perfekt hinkriegen. Wir sind dann endgültig zum Hotel, haben die Koffer abgeholt, und sind zum Bahnhof marschiert. Dort haben wir uns noch etwas zu trinken gekauft und haben dann einen früheren Zug genommen, da wir etwas zu früh dran waren. Der Gedanke war, wenn der spätere Zug etwas Verspätung hat, ist der Zug nach Graz in Udine weg. Und da das der letzte für den Tag war, würde das dann eine weitere Übernachtung in Udine bedeuten. Was wir aber nicht bedacht haben, das war nicht der schnelle Zug der mit nur ein paar Stopp über Cervignano nach Udine fährt, sondern der Bummelzug über Görz und Cormons, der überall stehen bleibt. So hat die Zugfahrt etwas länger gedauert, und wir haben eine andere Gegend als beim herfahren gesehen. Von der Zeit war es kein Problem, davon hatten wir genug. In Udine habe wir uns ins Bahnhofs Restaurant gesetzt, da wir noch Zeit hatten, und unser Railjet aus Venedig auch etwas Verspätung hatte. Im Railjet hatten wir diesmal keinen Tisch, keine Ruhezone, und einige Leute im Abteil. In Tarvis haben wir noch zusätzlich ein wenig Verspätung aufgerissen, aber die dann mit Geschwindigkeiten oft um die 230 km/h fast wieder bis Graz aufgeholt. Am Hauptbahnhof in Graz wurde es wieder ein wenig stressig, da unsere Straßenbahn 4 Minuten nach der Ankunft auf einem der hinteren Bahnsteige gefahren ist. Und in der Kälte um 22:00 Uhr 20 Minuten auf die nächste warten, dazu hatte keiner von uns Lust. Aber mit ein wenig Laufen mit Koffer, ist es sich gerade so ausgegangen. In der Straßenbahn war eine illustre Sammlung von Übriggebleibenen vom Faschingsdienstag. Bei ein paar dachte ich mir dass es morgen sicher nicht so lustig sein würde. Wir mussten ja morgen wieder fit sein, da wir morgen beim Heringsschmuß bei unserem Weinhändler waren :-). Und weil das alles noch nicht genug ist, hatten wir Freitag auch schön das nächste Event geplant – eine kurze Flusskreuzfahrt von Wien nach Budapest und über Bratislava retour. Dass die Anreise wegen den Schneefällen ziemlich stressig werden würde, wussten wir damals zum Glück noch nicht 🙂
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