Ziel: Wien, Hamburg, Kiel, Oslo, Kopenhagen
Zeit: Freitag, 28.11.2025 bis Donnerstag, 05.12.2025
Strecke: Graz – Wien – Hamburg – Kiel – Oslo – Kopenhagen – Kiel – Hamburg – Wien – Graz
Von Zuhause zum BH Murpark (zu Fuß)
Murpark Bahnhof – Graz Hauptbahnhof – Wien Flughafen mit dem Zug (ÖBB)
Wien Flughafen – Hamburg Flughafen mit dem Flugzeug (AUA)
Hamburg Flughafen – Kiel Kreuzfahrt Terminal mit dem Shuttle Bus (Eurotours)
Kiel Kreuzfahrt Terminal – Oslo – Kopenhagen – Kiel Kreuzfahrt Terminal mit dem Schiff (Aida Prima)
Kiel Kreuzfahrt Terminal – Hamburg Flughafen mit dem Shuttle Bus (Eurotours)
Hamburg Flughafen – Wien Flughafen mit dem Flugzeug (AUA)
Wien Flughafen – Graz Hauptbahnhof mit dem Zug (ÖBB)
Graz Hauptbahnhof – nach Hause mit dem Taxi
Besuchtes Hotel am Flughafen Wien:
NH Vienna Airport Hotel


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28.11.2025
Graz Liebenau – Graz Murpark Bahnhof – Graz Hauptbahnhof – Wien Flughafen
Am Freitag Mittag, nach der Arbeit, sind wir mit unseren Koffern von zuhause Richtung Murpark gegangen. Beim Bahnhof Murpark sind wir in die S-Bahn gestiegen und weiter zum Hauptbahnhof gefahren. Am Hauptbahnhof haben wir den Bahnsteig gewechselt und sind zum schon bereitgestellten Zug nach Wien gegangen. Die Zugkonfiguration dürfte sich aber kurzfristig geändert haben, denn den Wagon und die von uns reservierten Sitzplätze hat es nicht gegeben. Wir haben aber in der ersten Klasse zwei andere Plätze gefunden. Die Fahrt nach Wien war unspektakulär und am Semmering hat es eine kleine Jause gegeben. In Wien Schwechat sind wir ausgestiegen und gleich zum Flughafen hinüber gegangen. Dort haben wir eingecheckt und schon unsere schweren Koffer abgegeben. Dann sind wir zum NH Vienna Airport Hotel gegangen. Da der Flug morgen recht zeitig in der Früh war, sind wir schon einen Tag früher los und haben am Flughafen ein Zimmer gebucht. Dort haben wir dann einmal 10 Minuten bei der Rezeption verbracht, weil die Reservierung von Eurotours nicht auffindbar war. Laut dem Rezeptionisten ist das aber oft der Fall. Er hat uns trotzdem das Zimmer gegeben und erklärt dass er sich später um die Reservierung kümmert. Der Ausdruck den wir mit hatten, hat ihm gereicht. Nach dem Bezug des Zimmers, sind wir wieder ins Terminal 3 gegangen, und haben im Restaurant Puck ein ausgezeichnetes Schweins Wiener mit Pommes und Salat und eine Crème Brûlée verspeist. Danach sind wir bald schlafen gegangen, da wir morgen sehr früh raus mussten.
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29.11.2025
Wien Flughafen – Hamburg Flughafen – Kiel Kreuzfahrt Terminal – Aida Prima
Um 04:20 ging der Wecker ab und wir haben uns fertig gemacht, soweit das um die Zeit überhaupt geht 😉 . Kurz vor 05:00 haben wir in der Rezeption ein Frühstückspaket aus gefasst, und sind wieder zum Terminal 3 gegangen. Die Sicherheitskontrolle haben wir schnell hinter uns gebracht, auch die vollen Wasserflaschen waren kein Problem. Dann gab es das Frühstück aus der Box und Kaffee und Tee aus einem nahen Shop. Um 06:50 ging das Boarding los und wie immer hatten alle zu viel Handgepäck mit. Unsere beiden Rucksäcke waren kein Problem, sonst haben sich aber Tragödien abgespielt weil einfach zu wenig Platz in der A320 der AUA war. Der Flug war ruhig, und die Verspätung durch das notwendige Enteisen haben wir fast aufgeholt. Der Flughafen Hamburg war um vieles freundlicher als zum Beispiel Frankfurt. Unser Gepäck ist rasch gekommen, und war durch die kreuzweise montierten bunten Gurten gut erkenntlich. Durch den eingepackten Tracker wusste ich auch immer wo die Koffer sind, und dass sie sicher mitgekommen waren. Nach dem Zoll sind wir schon von einer Frau mit Eurotours Schild begrüßt worden und auch gleich zum Shuttle Bus gebracht worden. Da scheinbar eine Schweizer Maschine ausgefallen ist, waren wir nur zu zehnt im großen Reisebus. Im Bus war es die 90 Minuten bis Kiel sehr ruhig, da alle Österreicher sehr früh aufgestanden sind. Um ca. 11:30 sind wir beim Kreuzfahrt Terminal im Hafen gewesen. Dort haben wir dann die Aida Kofferanhänger mit der Kabinennummer auf die Koffer montiert, und die beiden großen Koffer bei der Gepäckabgabe der Aida eingecheckt. Unsere Check in Zeit war aber erst von 14:00 bis 15:00, deswegen sind wir nach Kiel in die Innenstadt spaziert. Dort haben wir einige Weihnachtsmärkte besucht und auch eine Kleinigkeit gegessen. Sowohl Helgas Matjes Brötchen, als auch meine Fischsuppe war ausgezeichnet. Das Speisen Angebot war ausgezeichnet, an jedem Stand hat es etwas anderes gegeben. Hier findet sicher jeder etwas. Wir sind dann noch ein paar Weihnachtsmärkte bis zum Bahnhof besuchen gegangen, bevor wir zum Terminal zurück gegangen sind. Um kurz vor 14:00 Uhr haben wir uns wieder angestellt und sind zum Check in. Der gesamte Check in dauert etwa eine Stunde und läuft ähnlich wie am Flughafen ab. Es werden die Tickets und Pässe kontrolliert, und es gibt auch Scanner für Handgepäck und Personen. Danach darf man mit seiner Key Card auf das Schiff. Am Schiff war es ein wenig chaotisch, da irgendwie die, die das erste Mal mit Aida reisen, nicht wirklich gut abgeholt werden. Dazu kommt noch, das die App, die alles erklären würde oft nicht funktioniert, und das Wlan sich anfangs auch nicht verbinden ließ. Vom gebuchten Internet will ich gar nicht reden, das ist erst irgendwann gegangen. Aber es war kein Problem von uns oder unseren Geräten, auch die Angestellten kamen nicht ins System. Man erhält dann irgendwann eine SMS, oder auch nicht, das die gebuchte Kabine bezugsfertig ist. Wir sind einfach schauen gegangen wie der Stand ist, und unsere war so gut wie fertig :-). Das SMS ist aber erst Stunden später gekommen. Die Aida App in der man alles sieht, bucht und alle Infos bekommt, war die ganze Reise ein Ärgernis und hat oft nicht funktioniert. Das Internet war teuer, wenn es funktioniert hat zwar schnell, aber man musste sich oft neu anmelden weil man wieder rausgeflogen ist. Machen wir so etwas noch einmal, würde ich beim gratis Wlan ohne Internet für die App bleiben, und mir bei Red Bull Mobile einen eSim mit einem für das Schiff passenden Maritim Guthaben kaufen. Das ist flexibler, billiger und funktioniert besser, und kann auch mit einem Hotspot an andere Geräte weitergeteilt werden. Beim Aida Internet geht das nicht, da muss man immer die Geräte an und abmelden, wenn man wechseln will (oder eine andere kreative und vermutlich nicht ganz legale Lösung wie Bluetooth Tethering 😉 finden). Und wenn zu dem Zeitpunkt wo man wechseln will, die App wieder einmal streikt, geht das Wechseln nicht. Die Kabine war schön und immer super sauber, und das WC und Bad getrennt waren, ist auch super. Die Terrasse ist relativ groß und hat zwei Sessel und eine Hängematte, aber zum Sitzen ist es um die Zeit ein wenig zu kalt und zugig. Aber es ist trotzdem recht angenehm zum Schauen und Frischluft schnappen. Und man muss sich nicht mit anderen um einen Platz streiten, wenn man in einen Hafen einläuft, sondern kann bequem von der Terrasse oder auch vom Bett aus, rausschauen 🙂 . Am Abend sind wir in eines der inkludierten Buffet Restaurants gegangen. Wenn man etwas azyklisch oder sehr früh geht, findet man immer sofort einen Tisch, sonst kann es sein das man ev. kurz warten muss. Das Essen ist gut, viel, die Buffets sind immer sauber und es wird sofort nachgefüllt wenn etwas fehlt. Am Tisch bekommt man sofort gratis Wasser und eine Liter Karaffe mit einem Tischwein, Bier, Softdrinks usw. kann man sich selbst nehmen (auch inkludiert). Nur höherwertige Getränke, bessere Weine und Kaffee (außer dem Filterkaffee zum Frühstück), muss man zahlen. Wobei sowohl der Filterkaffee als auch der teure Kaffee aus dem Automat dünne fade Wässerchen sind. Dh. wenn man ein Kaffee Junkie ist, sollte man das Angebot eine Nespresso Maschine fürs Zimmer zu mieten, ev. ins Auge fassen. Die vielen Shows und Veranstaltungen die jeden Tag laufen, haben wir heute nach dem Essen links liegen gelassen, da wir beide schon ziemlich müde waren. Die Nacht war ruhig und wir haben super geschlafen.
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30.11.2025
Aida Prima Seetag
Den einzigen reinen Seetag haben wir neben drei Mal Essen gehen, Frühstück, Mittag und Abend im vor reservierten Gourmet Restaurant Rossini, mit Erkunden vom Schiff, Ansehen diverser Shows und einer wirklich interessanten Küchenführung verbracht (erstes Foto 🙂 ). Es war spannend zu sehen wie die Essens Logistik funktioniert und wie die Speisen vor- und zubereitet werden. Und auch wie die ganze Lagerung der Lebensmittel funktioniert. Das Schiff wurde auch immer mehr weihnachtlich geschmückt, sodass schön langsam eine echte Adventstimmung aufkam. Die Shows sind gut und die Darsteller auf einem sicher höherwertigen Niveau als zum Beispiel die Animateure auf einem Campingplatz. Die Nacht war nicht ganz so ruhig wie die vorige, da inzwischen der Wind aufgefrischt hatte und laut Windy App 1,6 Meter hohe Wellen waren. Aber das Schaukeln war gerade so merkbar und noch nicht störend.
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01.12.2025
Aida Prima – Oslo – Aida Prima
Wir sind noch im Dunklen in den Fjord von Oslo eingefahren, und haben so gegen 08:00 in Oslo angelegt. Fein wenn man vom Bett aus zusehen kann 🙂 . Vom Liegeplatz in Oslo kommt man ohne Shuttle in ein paar Minuten zu Fuss in die Innenstadt und zu den Hotspots. Wir sind nach dem Frühstück auch los, sehr warm angezogen, fast schon zu warm. Es hatte so um die 4 bis 5 Grad, nur der eisige Wind und die Feuchtigkeit haben es sich kälter anfühlen lassen. Am Weg den Hafen entlang und bei der Burg vorbei weiter zur weltberühmten Oper, sind wir bei den schwimmenden Saunen vorbei gekommen, wo die Norweger teilweise in Badehose und Bikini herumgelaufen sind, und dann auch ins Meer baden gegangen sind. Es war ein ziemlicher Kontrast. Auf der einen Seite Bikini und Badehose, auf der anderen die Touris angezogen wie Polarforscher 🙂 . Auf die Oper sind wir natürlich raufgelaufen, und dort haben wir dann schon die für uns heimlichen Stars von Oslo das erste Mal gesehen. Es gibt unzählige junge Möwen, die absolut nicht scheu sind. Bis einen halben Meter und weniger, kann man problemlos zu ihnen hingegen. Von der Oper sind wir weiter zum Munch Museum, das wir uns von kurz innen angesehen und ein wenig aufgewärmt haben. Von hier sind wir zurück in die Innenstadt gegangen und weiter zum Weihnachtsmarkt gebummelt. Der Weihnachtsmarkt war ok, aber nichts wirklich Herausragendes. Aufgefallen ist auch, das er kulinarisch eine ziemlich Wüste war. Korn Dogs und uns nicht ansprechende Burger waren die typisch nordischen 😉 kulinarischen „Highlights“, viel mehr hat es nicht gegeben. Von hier sind wir dann bei schon wieder beginnender Dämmerung zum Schiff zurück gegangen. Es wird hier viel später hell, und um 15:30 ist es wieder finster. Um auf das Schiff zu kommen, wurden wir drei Mal kontrolliert, und wir und die Rucksäcke wurden gescannt. Mit der Sicherheit nehmen sie es wirklich ernst. Man muss sich auch vor dem Betreten des Schiffes die Hände desinfizieren, und auch vor jedem Restaurant. Am Schiff haben wir uns einen Vortrag über Göteborg auf der Bühne angesehen, noch nicht wissend, dass uns die Infos nichts bringen würden. Während des Essens haben wir eine Ansprache vom Kapitän bekommen, dass das Schiff wegen zu viel Wind nicht nach Göteborg fahren kann. Als Ersatz würden wir aber schon morgen zu Mittag in Kopenhagen anlegen, und einen halben Tag, die Nacht und den nächsten Tag bis 16:00 Uhr dort liegen bleiben würden. In Summe waren wir gar nicht böse. Göteborg wäre sicher auch spannend gewesen, aber es war dort Wind und Regen angesagt, und das wäre sicher nicht lustig beim Sightseeing gewesen. Und außerdem war jetzt auch ein Besuch im Dunklen am Tivoli möglich. Um 18:00 Uhr hatte das Schiff in Oslo wieder abgelegt und ist den Fjord hinaus gefahren. Anfangs während des Essens war es noch recht ruhig, außerhalb des Fjords waren aber 3,5 Meter Wellen und bis zu 65 km/h Wind. Das war dann schon deutlich zu spüren. Mit unseren Tabletten gegen Reisekrankheit war das aber kein Problem. Nach dem Essen sind wir in das Atrium gegangen, der großen Bühne von Deck 6 bis 8, wo wir eine Lesung des bekannten deutschen Schauspielers Rufus Beck angeschaut und angehört haben. Obwohl ich anfangs skeptisch war ob das was für mich ist, war es wirklich gut und lustig. Er hat sich ausgiebig über die deutsche Sprache lustig gemacht 🙂 . Die Nacht war ein wenig unruhig und wir sind beide mehrmals aufgewacht wegen dem Schaukeln. Aber zumindest Reisekrankheit und Übelkeit hatten wir nie.
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02.12.2025
Aida Prima – Kopenhagen – Aida Prima
Heute konnten wir uns etwas ausschlafen, da wir erst gegen 13:00 Uhr in Kopenhagen sein sollten. Nach dem Frühstück sind wir zur Bühne gegangen und haben dem Kapitän zugehört wie er eine halbe Stunde lang seine Entscheidung erklärt und gerechtfertigt hat. Danach haben wir uns noch den Vortrag über Kopenhagen angehört, bevor wir wieder einmal Essen gegangen sind 😉 . Während dem Essen kam wieder eine Ansage vom Kapitän, und wir befürchteten schon Schlimmes. Der Kapitän hat uns wissen lassen, dass die Aida Prima bei dem Wind nicht alleine anlegen kann, und er deswegen einen Lotsen und einen Schlepper angefordert hat. Grund war dass sich das Wetter nicht wie erwartet verhalten hat, und der Wind nicht abgeflaut war. Da wir auf den Schlepper warten mussten, wurde es kurz nach 14:00 Uhr, bis wir endlich am Kai gelegen sind und die Möglichkeit zum Landgang war. Da hier alle mit dem Shuttle oder dem Hop on Hop off Bus weg mussten, haben wir noch ein wenig gewartet bis der ärgste Ansturm vorbei war. Wobei man kann natürlich auch 2 Stunden gehen, oder ein Stück gehen und mit den Öffis in die Stadt fahren, beide ist aber mühsam und viel langsamer als das Shuttle. Und Taxi oder Uber sind um einiges teurer. Vorallem weil wir am Abend davor unsere zwei Mal 15€/Person für jeden Tag, gegen das happy hour Angebot beide Shuttles für 20€/Person getauscht haben. Gegen 15:00 Uhr sind wir dann auch los und zu den Bussen hinunter. Das Shuttle brachte uns in die Nähe von der uns schon bekannten Meerjungfrau. Von dort sind wir eine Brücke, die ein richtiger Rad Highway war, bis zum Bahnhof Oesterport gegangen. Nach ein wenig suchen sind wir zur Erkenntnis gekommen, das wir noch weiter zur Metro Station Oesterport gehen müssen. Mit der M3 sind wir bis zur Station Rådhuspladsen gefahren. Die Tickets haben wir mit der vorher installierten App Rejsekort gekauft und per eingegebener Kreditkarte bezahlt. Bei der Start Station wählt man die Personen aus und schiebt einen Regler nach rechts, beim Ausstieg wieder nach links, und kurz danach bekommt man den Preis angezeigt. Und am nächsten Tag kommt per Email die Rechnung. Vom Rådhuspladsen geht man noch ein paar Meter und dann ist man am Eingang vom Tivoli. Der weltberühmte Kopenhagener Tivoli ist nicht nur ein Vergnügungspark, vielmehr ist es ein kleines Wunderland mitten in Kopenhagen. Der Weihnachtsmarkt im Tivoli zählt zu den besten in ganz Skandinavien und ist ein unvergessliches Erlebnis, und dafür zahlt man dann auch gerne den Eintritt von ca. 24 Euro. Wir haben uns den ganzen Park angesehen und zum Schluss auch einen Luksus Gløgg getrunken. Der dänische Glühwein hatte es in sich, und wir waren froh das wir nicht mehr selbst fahren mussten 🙂 . Von hier sind wir dann wieder zum Rathausplatz retour gegangen, mit der M3 zur Station Oesterport retour und dann zu Fuß weiter zum Shuttlebus. Ein paar Meter vor dem Shuttlebus hat es zu nieseln begonnen, dh. wir haben unseren Landgang gut getimt. Zurück am Schiff mussten wir wieder durch die Sicherheitskontrolle und dann sind wir schnell in unsere Kabine uns umziehen gegangen. Wirklich viel essen wollten wir nicht mehr, deswegen sind wir nur auf einen kleinen Teller frisch geratene Meeresfrüchte mit Nudel und Gemüse gegangen, und einen kleine Teller Käse. Dazu haben wir uns noch ein oder ev. auch zwei 😉 Glas Rotwein gegönnt, bevor wir uns in die Kabine zurück gezogen haben.
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03.12.2025
Aida Prima – Kopenhagen – Aida Prima
Nach dem Frühstück sind wir wieder zum Shuttlebus und damit in die Stadt gefahren. Wir hatten keinen großen Sightseeing Stress, weil wir bei einem früheren Campingurlaub schon zwei Tage in Kopenhagen verbracht hatten. Von der Station, wo uns das Shuttle rausgelassen hat, sind wir zum Kastell von Kopenhagen gegangen. Von dort gings weiter zur Sankt Albans Kirche und dann dem Ufer entlang bis zum Schloss Amalienborg. Von dort sind wir zum Nyhavn wo wir uns ein Lokal gesucht haben. In der Brooklyn Bar haben wir uns jeder ein Hausbier und ein Smørrebrød bestellt, und beides war ausgezeichnet aber nicht gerade günstig. Danach sind wir weiter zum Kongens Nytorv Platz, auf dem eine ringförmige große Eislaufbahn war. Wirkliche Könner waren keine unterwegs, aber viel besser hätte es bei uns auch nicht ausgesehen 😉 . Nach ein paar Fotos in der Umgebung sind wir zur Metrostation hinunter gegangen und wieder mit der M3 zurück gefahren. Um 14:30 waren wir beim Shuttlebus und sind zum Schiff zurück gefahren. Wir sind dann in unsere Kabine und haben eine Pause eingelegt. Das Auslaufen um 16:00 Uhr haben wir von unserem Balkon und später vom Bett angesehen. Davor haben wir noch unsere Koffer gepackt, die wir bis 02:00 vor die Türe stellen mussten wenn wir das Gepäcksservice nutzen wollten. Um 18:00 Uhr hatten wir eine Reservierung für das Farewell Dinner im Spezialitäten Restaurant Casa Nova. Beim Farewell Dinner zahlt man 12,5 € für ein dreigängiges Menü, oder baut sich sein Menü selbst aus der Karte zusammen. Ich habe das Menü gegessen, Helga hat ihr Menü ein wenig umgebaut. Es war eigentlich alles ausgezeichnet und der bestellte toskanische Rotwein auch. Nach dem Essen sind wir bei der Aida Abschiedstorte vorbei gekommen, und haben die fotographiert. Das ist scheinbar auch so ein Aida Brauch, dass es am letzten Abend immer eine Torte gibt mit den Daten der Reise. Dann haben wir wir uns im Atrium zwei Platze gesucht, und haben der Prime Time Show zugesehen. Benny der aufgedrehte Eventmanager, und die General Managerin haben einen etwas rührseligen Rückblick der Reise gemacht und auch die Mitarbeiterin der Reise gekürt. Danach war die Hauptabendshow Let’s get loud, die auch wieder wirklich sehr gut war. Benny hat dort auch mitgewirkt und war danach sichtlich gezeichnet. Zur Feier des Tages, und weil es der letzte Abend war, haben wir uns dort noch zwei Cocktails gegönnt. Die darauf folgende Laser Show haben wir uns aber nicht mehr angesehen, da wir morgen wieder früh raus mussten. Vor dem Schlafen gehen haben wir die Koffer vor die Türe gestellt. Die Fahrt in der Nacht war ruhig, aber irgendwie war es die ganze Nacht viel zu warm in der Kabine. Hat man die Kühlung weiter ins Minus gedreht, wurde zwar die Lüftung lauter, die Temperatur aber nicht weniger.
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04.12.2025
Aida Prima – Kiel – Hamburg – Wien Flughafen – Graz HBF – Graz Liebenau
Um 05:50 sind wir aufgestanden und haben uns für das Frühstück fertig gemacht. Um 06:30 sind wir Frühstücken gegangen und danach wieder auf das Zimmer. Dort haben wir den Rest in unseren Rucksäcken verstaut. Das Schiff hat um ca. 08:00 in Kiel angelegt, und wir mussten noch auf die Freigabe warten bis wir von Bord durften. Da wir unsere Koffer abgegeben hatten, wurden wir zurück geschickt, weil die erst gegen 09:30 in der Halle nach Decks sortiert aufgestellt wären. So sind wir inzwischen noch einen Tee und einen weiteren grausigen Kaffee trinken gegangen. Helga hat mich zu recht gefragt warum ich aus den vorigen Fehlversuchen nichts gelernt habe 🙂 . Um 09:15 kam die Durchsage dass die Koffer bereit stünden, und wir sind nach unten gegangen. Helgas Koffer haben wir sofort gefunden, meiner war zuerst trotz der auffälligen Gurten nicht zu finden. Er ist aber nur ganz hinten an dem Fenster, versteckt hinter einem größeren Koffer gestanden. Dann sind wir zum Ausgang gegangen, wo wir unser Eurotours Shuttle nach Hamburg finden sollten. Aber der Bus hat sich verfahren, und die Mitarbeiterin hat sich super schlau ganz weit weg vom Ausgang hingestellt, und sicherheitshalber auch noch das Eurotours Schild so gehalten dass es niemand gesehen hat. Alle Österreicher sind beim Ausgang herumgestanden, und haben gewartet. Es war kalt und hat geregnet, ein richtiges Sch..ßwetter war das. Wir sind ein paar Mal zu Bussen fragen gegangen und irgendwann hab ich auf der anderen Seite des Parkplatz ein verloren wirkendes Girly herumstehen gesehen. Ich hab dann Helga, die gerade wieder eine Runde gegangen ist, angerufen und zu ihr gesagt dass sie ev. die einmal ansprechen soll. Bingo, das war sie. Danach haben wir die anderen Österreicher eingesammelt und sie hat alle eingetragen auf ihrer Liste. Daraufhin wollte sie zum Eingang !!!! gehen, wo schon die nächsten am Einchecken für die nächste Reise waren, weil noch zwei Personen auf der Liste gefehlt haben. Dabei steht ganz groß außen auf der Halle was der Eingang und was der Ausgang ist, und die Urlauber die das Schiff verlassen kommen ganz sicher beim Eingang und nicht beim Ausgang raus 😉 . Manchen Leuten kann man wirklich nicht mehr helfen. Inzwischen ist der Bus auch aufgetaucht und wir konnten Richtung Hamburg Flughafen starten. Der Busfahrer war irgendwie auch nicht wirklich vertrauenserweckend. Zuerst ist er an den falschen Abholort gefahren, dann mit uns gegen die Einbahn rausgefahren (angemault von den Ordnern), danach hat er in der ersten Kurve den Gehsteig mitgenommen und auf der Autobahn hat er es nicht geschafft gerade auf der Spur zu bleiben. Er ist laufend in der Spur von links nach rechts gependelt. Dass er beim Auflaufen auf langsamere immer erst kurz davor in die Eisen gestiegen ist, und das dafür dann kräftig, hat mich nicht beunruhigt weil das eine typisch deutsche Fahrweise ist. In Summe war ich aber froh das wir heil und am richtigen Ort in Hamburg am Flughafen angekommen sind. Dort haben wir dann gleich unsere beiden großen Koffer abgegeben, eingecheckt hatten wir schon gestern am Handy. Durch die Sicherheitskontrolle waren wir auch flott durch. Dann sind wir etwas essen gegangen. Die Pizza war richtig gut, und der gesamte Flughafen war viel freundlicher als es zum Beispiel beim London Flug in Frankfurt war. Nach dem Essen sind wir zu unserem Gate gegangen. Dort habe ich mir einen ausgezeichneten Espresso gekauft, der erste vernünftige Kaffee seit dem Kaffee in Wien am Flughafen beim Abflug 🙂 . Da wieder sehr viele riesige Handgepäckskoffer hatten, und in der A321 wieder viel zu wenig Platz dafür ist, haben sie einen Aufruf gestartet dass mindestens 15 Koffer abgegeben werden müssen. Wenn überhaupt haben sie die Hälfte davon zusammen bekommen. Die beiden fast leeren Rucksäcke von mir und Helga, haben wir leicht unterbekommen, der Rest war wieder Chaos. Diese Aktion und die paar Minuten Verspätung mit der die Maschine von Wien gekommen ist, haben später in Wien dafür gesorgt dass wir den ersten Zug gerade nicht erreicht haben. Der Flug war ein wenig unruhiger als der Hinflug, und Bodensicht gab es auch nie. In Wien sind wir im dichten Nebel gelandet und diesmal direkt ans Gate gerollt. Und obwohl die Koffer flott am Band waren, haben uns 5 bis 10 Minuten gefehlt dass wir den ersten Zug erreichen. So mussten wir ein wenig Zeit totschlagen. Eine Stunde später haben wir den aus Prag kommenden Zug genommen, der uns ohne umsteigen nach Graz bringen würde. Der Zug war angenehm leer. Wir haben uns im Zug etwas zu trinken bestellt, und eine Kleinigkeit zu essen, ein Vorteil der ersten Klasse. Da wir erst um 21:33 in Graz waren, und bereits seit fast 16 Stunden unterwegs waren, hatten wir keine Lust mehr auf Öffis und haben uns ein Taxi genommen. Es war kalt und hat geregnet, einfach super. Der Fahrer wollte scheinbar mit uns eine eine „Sightseeing Tour“ machen um durch den Umweg mehr zu verdienen, aber das haben wir schnell unterbunden und ihm den direkten Weg angesagt. Dafür hat er uns dann nicht einmal mehr beim Ausladen der Koffer geholfen. Irgendwie war ich fast versucht dafür dann einfach den Kofferraum Deckel offen zu lassen 😉 , aber irgendwie war ich zu müde dafür. Trinkgeld hat er sich damit keines verdient. Zuhause wurden wir begeistert vom tropfnassen Gastkater begrüßt, der auf der Bank neben der Türe geschlafen hatte.
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Ein paar Gedanken danach:
Die Entscheidung soetwas einmal zu probieren war komplett richtig. Die Organisation ist gut, aber hauptsächlich auf Deutsche und „Wiederholungstäter“ ausgerichtet, und weniger auf sowas wie uns. Das Schiff war schön und sehr sauber, das Essen sehr gut, die ganze Animation ist auch gut gemacht. Ausflüge haben wir keine gemacht, da wir gewohnt sind das alles in Eigenregie zu machen. Der Preis war für das gebotene auch absolut ok. Der Norden war interessant und das Wetter war eigentlich besser als erwartet. Am Abholen der Erstreisenden könnten sie noch arbeiten, und App, Wlan und Internet sind absolut verbesserungswürdig. Die Dauer war für uns auch genau richtig, länger hätten wir das nicht mehr haben wollen. Es ist halt doch ein ziemliches Kontrastprogramm zum Campen, aber trotzdem absolut sehens- und probierenswert.



































































































































